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Dortmund und die Eichenprozessionsspinner: Dieses Jahr wird es besser


Gefährliche Raupe
Dortmund atmet auf: Erholung vom Eichenprozessionsspinner

Von t-online, dpa
Aktualisiert am 25.06.2024Lesedauer: 1 Min.
urn:newsml:dpa.com:20090101:240624-99-507788Vergrößern des BildesRaupen des Eichenprozessionsspinners sind auf einem Ast zu sehen. (Quelle: Philipp von Ditfurth / dpa)
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Die Härchen der lästigen Raupen können Hautausschlag verursachen. Vor allem in Städten wurden daher in den Vorjahren oft hunderte Nester entfernt. Doch Dortmund kann dieses Jahr aufatmen.

Forstexperten und Städte beobachten einen Rückgang der Eichenprozessionsspinner-Nester in den nordrhein-westfälischen Wäldern, Parks und Grünanlagen. "Die Population im Wald scheint ein bisschen zusammengefallen zu sein", sagte eine Sprecherin des Landesbetriebs Wald und Holz der Deutschen Presse-Agentur.

Dortmund ist in diesem Jahr ebenfalls weniger befallen: Rund 40 Nester mussten im Stadtgebiet abgesaugt werden - kein Vergleich zum Jahr 2019, als es in der Stadt zu einem massenhaften Auftreten der Raupe gekommen war. Damals waren mehr als 1.900 Bäume betroffen.

Das Vorkommen unterliege natürlichen Schwankungen, erklärt eine Stadtsprecherin. Außerdem habe das Grünflächenamt die Nester in den vergangenen Jahren konsequent abgesaugt. Auch die umliegenden Städte seien gründlich gewesen. So sei schon 2023 ein deutlicher Rückgang beobachtet worden.

Raupen bei feuchter Witterung anfällig gegenüber Krankheiten

"Während andere Insekten das feuchte Wetter mögen, gefällt es dem Eichenprozessionsspinner eher nicht", erklärt eine Sprecherin von Wald und Holz den Rückgang. Auch seien die Raupen des wärmeliebenden Insekts bei der jetzigen feuchten Witterung anfällig gegenüber Krankheitserregern.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein wärmeliebendes Tier. Probleme bereiteten die Raupen in den vergangenen Jahren vor allem in besiedelten Gebieten: Weil sie ab dem dritten Larvenstadium giftige Härchen bilden, die bei Berührung Hautausschlag bewirken können, gelten sie als Gesundheitsgefahr.

Verwendete Quellen
  • Material der dpa
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