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Dortmund: Stadt führt im Kampf gegen Müll und Verschmutzung neue Strafen ein

Härtere Strafen  

Müll auf die Straße werfen wird deutlich teurer

07.10.2019, 10:35 Uhr | t-online

Dortmund: Stadt führt im Kampf gegen Müll und Verschmutzung neue Strafen ein. Ein leerer Pappbecher liegt achtlos weggeworfen auf dem Boden: Falsche Müllentsorgung kann teuer werden. (Quelle: imago images/Gottfried Czepluch)

Ein leerer Pappbecher liegt achtlos weggeworfen auf dem Boden: Falsche Müllentsorgung kann in Dortmund teuer werden. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago images)

Wer in Dortmund eine Zigarette achtlos wegschnippt oder den Hundekot seines Tieres nicht wegräumt, soll härter bestraft werden. Ab Montag gelten neue Gebühren für Verstöße gegen die Sauberkeitsordnung. 

Illegale Müllentsorgung sei kein Kavaliersdelikt, findet die Stadt Dortmund und verschärft deshalb die Strafen für Verstöße gegen die Sauberkeit im öffentlichen Raum. Ab 7. Oktober gelten neue Verwarngelder im Bereich der allgemeinen Ordnungswidrigkeiten im Abfallrecht. Die Anpassung der Geldbußen für nicht ordnungsmäßig entsorgten Müll orientiere sich an dem aktuellen Empfehlungskatalog des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Stadt will bei Müllsündern konsequent durchgreifen: "Müll und Verschmutzungen entstehen durch gedankenlose oder nachlässige Mitmenschen. Müllvermeidung und Sauberkeit geht alle an".

Damit sich alle in Dortmund wohlfühlen

Die Geldbußen werden um ein Vielfaches teurer: Wer einen Coffee-To-Go-Becher wegwirft, konnte bisher mit 15 Euro zur Kasse gebeten werden. Nun wird dieses Vergehen mit 50 Euro geahndet. Wer einen Kaugummi wegwirft, kann mit einem Bußgeld ab 75 Euro bestraft werden, bisher waren es 25 Euro. Hundekot nicht zu entfernen wird auch etwas teurer: Hier sieht der Katalog eine Geldbuße von 75 Euro statt bisher 50 Euro vor.


Laut der Stadtverwaltung ist ein sauberer öffentlicher Raum mitbestimmend für die Lebensqualität in Dortmund. "Bestimmte Verhaltensweisen beeinträchtigen nicht nur das Wohlbefinden der hier lebenden Menschen, sondern wirken sich auch negativ auf das Sicherheitsempfinden aus", begründet die Stadt die Maßnahmen. 

Verwendete Quellen:

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