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Dortmund: Kriegerdenkmal in Mengede wieder eingeweiht

Im Sturm "Ela" komplett zerstört  

Dortmunder Stadtteil Mengede hat seinen Adler zurück

08.11.2019, 15:12 Uhr | t-online.de

Dortmund: Kriegerdenkmal in Mengede wieder eingeweiht. Der Mengender Adler wird mit einem Kran auf das Kriegerdenkmal gehoben: Das Denkmal wurde 2014 im Sturm "Ela" zerstört. (Quelle: Anneke Lamot/Stadt Dortmund)

Der Mengender Adler wird mit einem Kran auf das Kriegerdenkmal gehoben: Das Denkmal wurde 2014 im Sturm "Ela" zerstört. (Quelle: Anneke Lamot/Stadt Dortmund)

Das Kriegerdenkmal in Dortmund-Mengede ist nach Restaurierungsarbeiten erneut eingeweiht worden. Es war 2014 im Sturm "Ela" komplett zerstört worden. Ein Nachguss des Adlers komplettiert das Denkmal nun wieder.

Die Gewitterfront des Tiefdruckgebiets "Ela" zerstörte 2014 das Kriegerdenkmal zum Andenken an die Gefallenen im Preußisch-Österreichischen und im Preußisch-Französischen Krieg in Dortmund. Zur feierlichen Einweihung nach der Reparatur wurde jetzt ein Nachguss des Adlers mit Hilfe eines Krans auf die Sandsteinsäule gesetzt.

Seit 1873 thronte der Reichsadler auf dem Sockel des Kriegerdenkmals im Kölner Stadtteil Mengede in etwa sieben Metern Höhe. 1928 wurde das Denkmal vom ursprünglichen Standort Mengeder Straße/Ecke Jonathanstraße auf die Grünanlage vor der Post versetzt.

Baum riss Adler runter

Komplett war das Denkmal schon seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs nicht mehr: Amerikanische Soldaten hätten einen Flügel des Adlers abgeschossen und mitgenommen, schreibt die Stadt Dortmund in einer Mitteilung unter Berufung auf Augenzeugen. Der Sturm "Ela" gab dem Denkmal dann 2014 den Rest. Ein umfallender Baum riss den Reichsadler vom Sockel.

Eine Restaurierung kam nicht in Frage, schreibt die Stadt Dortmund weiter, da das Material zu sehr gelitten habe. Bei der Restaurierung der Sockels entdeckte man mehrere historische Dokumente und Münzen. Anders als sein Vorgänger besteht der Nachguss des Adlers nicht aus Zink sondern aus Aluminium.

Verwendete Quellen:
  • Mitteilung der Stadt Dortmund

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