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Corona/Dortmund: AstraZeneca wird wieder verimpft

Stadt will Schulen trotzdem schließen  

AstraZeneca wird wieder in Dortmund verimpft

19.03.2021, 12:04 Uhr | t-online

Corona/Dortmund: AstraZeneca wird wieder verimpft. Ein Plakat am Impfzentrum in der Phoenix-Halle (Archivbild): In Dortmund wird wieder AstraZeneca verimpft. (Quelle: imago images/RHR-Foto)

Ein Plakat am Impfzentrum in der Phoenix-Halle (Archivbild): In Dortmund wird wieder AstraZeneca verimpft. (Quelle: RHR-Foto/imago images)

Nachdem die Impfungen mit dem Vakzin AstraZeneca bundesweit ausgesetzt und wieder erlaubt wurden, werden sie auch in Dortmund erneut verabreicht. Trotzdem hält OB Thomas Westphal weiter an den Forderungen zu Schulschließungen fest.

In Dortmund wird seit Freitag wieder AstraZeneca verimpft. Wie die Stadt mitteilt, sei ein entsprechender Erlass der Landesregierung am Donnerstagabend in der Ruhrmetropole eingetroffen. Seit 10.15 Uhr wird das Vakzin daher in der Phoenix-Halle wieder verimpft.

"Ich bin sehr erleichtert darüber", sagte Oberbürgermeister Thomas Westphal. Er halte AstraZeneca für einen sicheren und effektiven Impfstoff. "Es wird jetzt entscheidend sein, dass wir schnell mehr Impfdosen bekommen und dass wir schnell die Hausärzte mit in die Impfaktion einbinden können." Das Impfen dürfe sich nicht weiter im "Schneckentempo" bewegen.

Trotzdem hat die Stadt dem Land am Donnerstag einen Antrag zur Schließung der Schulen und Kitas ab Montag vorgelegt. Die AstraZeneca-Rückkehr sei eine Perspektive, dennoch bleibe die Lage kurzfristig unverändert. Zwar sei der Präsenzunterricht "aus pädagogischen und sozialen Gründen absolut wünschenswert, verständlich und begründet". Dennoch sei das Risiko von "zu vielen unerkannten Übertragungen innerhalb der Altersgruppen" zu hoch. Diese würden die Infektionen dann möglicherweise zu Ostern in die Familien tragen, heißt es unter anderem in dem Schreiben.

"Darauf zu warten, dass die Zahlen mehrere Tage hintereinander erst über einen Wert von 100 steigen müssen, verkennt zum einen völlig die Dynamik und führt nur – aufgrund eines verzögerten Eingreifens – zu einer weiteren Vielzahl von Infizierten", so Westphal. Der Inzidenzwert in Dortmund liegt laut Robert Koch-Institut am Freitag derweil bei 92,8.

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