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Vor Herbstferien rund 105.000 Familienkarten abgeholt

Erfurt  

Vor Herbstferien rund 105.000 Familienkarten abgeholt

23.10.2021, 13:02 Uhr | dpa

Bis zum letzten Schultag vor den Herbstferien wurden laut Familienministerium knapp 105.000 sogenannte Familienkarten abgeholt. "Gerade mit Blick auf die Herbstferien gehen wir davon aus, dass noch einige Familien das Angebot nutzen werden", sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Die restlichen Gutscheinhefte seien weiterhin erhältlich, die Familienkarte könne noch bis einschließlich der Herbstferien genutzt werden. Mit der Karte hatte der Freistaat Familien mit Kindern für die Entbehrungen während der Corona-Pandemie entschädigen wollen.

283 Einrichtungen nehmen nach Ministeriumsangaben an dem Programm teil. "Wer es nicht mehr schafft, alle Gutscheine bis Mitte November einzulösen, kann vielerorts damit auch Jahreskarten erwerben, beispielsweise für Schwimmbäder, Museen, Zoos und Tierparks", sagte die Sprecherin. Anhand erster Abrechnungszahlen sei zu erkennen, dass bisher besonders viele Gutscheine im Freizeit- und Erlebnisbad Saalemax in Rudolstadt und dem Bärenpark Worbis eingelöst wurden.

Jede Familie mit Kindern sollte vom Land Gutscheine in Höhe von 50 Euro pro Kind erhalten, um ihnen kostenlose Besuche in Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu ermöglichen. Insgesamt gibt es in Thüringen rund 360.000 kindergeldberechtigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die Anspruch auf eine Familienkarte haben.

Die Umsetzung der Familienkarte hatte auch für Ärger gesorgt. Geplant war der Start mit Beginn der Sommerferien Ende Juli. Er verspätete sich dann allerdings auf Ende August. Auch wurde kritisiert, dass von den insgesamt verfügbaren 22,5 Millionen Euro zu wenig ausgegeben wurde. Nach Ministeriumsangaben haben die bisher abgeholten Hefte einem Gutscheinwert von rund 5,3 Millionen Euro. Davon seien bis Mitte Oktober rund 1,1 Millionen Euro abgerechnet worden.

Aufgrund der strikten Sparvorhaben für den Haushalt 2022 konnten im aktuellen Haushaltsentwurf laut Ministerium keine Mittel für eine Fortsetzung der Familienkarte eingeplant werden.

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