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Er tat genau das Richtige: KindergÀrtner rettet Baby-Fuchs

Von Andreas Raabe

23.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Das kleine Fuchs-MÀdchen Coda völlig verheddert im Netz: Nach ihrer Rettung muss sie sich noch ein paar Tage erholen.
Das kleine Fuchs-MÀdchen Coda völlig verheddert im Netz: Nach ihrer Rettung muss sie sich noch ein paar Tage erholen. (Quelle: Tierrettung Chemnitz)
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Morgendliche Überraschung fĂŒr einen Chemnitzer KindergĂ€rtner: Er fand einen Baby-Fuchs verknotet im Kletternetz. Der Vorderlauf des erschöpften Tieres war stark abgeschnĂŒrt. Dann tat der Mann genau das Richtige.

Beim frĂŒhen Rundgang ĂŒber das Kita-GelĂ€nde hat ein Kita-Mitarbeiter in Chemnitz eine besorgniserregende Entdeckung gemacht: Völlig hilflos und mit großen Augen schaute ein kleiner Fuchs den KindergĂ€rtner an. Das etwa acht bis zehn Wochen alte Jungtier hatte sich im Kletternetz auf dem Spielplatz der Kita verfangen.

Der Mann tat genau das Richtige: Er rief den Verein "Tierrettung Chemnitz" zur Hilfe. Dort arbeiten ehrenamtlich Spezialisten, die sich auch in der Stadt um Wildtiere in Not kĂŒmmern können.

Angeschwollene Pfote unter Narkose befreit

"Das war ein klassischer technischer Notfall", sagt Sandra Kögel von der Tierrettung. Der kleine Fuchs habe vermutlich nachts im Kletternetz des Kindergartens gespielt, als sich sein Vorderlauf verhedderte und er nicht mehr loskam. In steigender Panik habe das Tier sich dann immer stÀrker verfangen.

"Wir waren schnell vor Ort, doch das Netz hatte sich schon so fest um den Vorderlauf verknotet, dass wir den Fuchs nur noch herausschneiden konnten", erzÀhlt Kögel.

Anschließend sei das völlig erschöpfte Jungtier zum Tierarzt gebracht worden, der die Reste des Netzes unter Narkose entfernte. Dort stellte sich auch heraus, dass es sich um ein Fuchs-MĂ€dchen, eine FĂ€he, handelte. Die Retter gaben ihr spontan den Namen "Coda".

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Codas Vorderlauf ist noch ziemlich geschwollen, sagt Sandra Kögel. Deswegen mĂŒsse das Fuchs-MĂ€dchen ein paar Tage unter Beobachtung bleiben. "Wenn alles gut geht, können wir sie danach wieder auswildern."

"Rechtliche Zitterpartie" vor der Rettung des kleinen Fuchses

Das Wildtiere mitten in der Stadt gefunden werden, sei nichts Ungewöhnliches mehr, sagt Kögel. "Das passiert öfter, der Klassiker sind Rehe, die sich in ZÀunen verfangen oder WaschbÀren in Hausfluren oder auf Dachböden"

Wenn Retter gerufen werden, gehe aber immer eine "rechtliche Zitterpartie" los, berichtet Kögel. Denn die Untere Jagdbehörde mĂŒsse die Rettung erst genehmigen. Nur dann dĂŒrfen die ehrenamtlichen Tierretter loslegen.

"Wir haben hier in Chemnitz GlĂŒck mit der Behörde, anderswo ist das manchmal nicht so", berichtet sie. Es sei immer ein großes Zittern, denn wenn die Jagdbehörde die Rettung nicht genehmigt und sich selbst kĂŒmmert, werde das Tier dabei meist getötet.

In Leipzig gibt es keinen vergleichbaren Rettungsdienst fĂŒr "jagdbare Tiere"

Coda jedenfalls blieb dieses Schicksal erspart. In ein paar Tagen kann sie wieder entlassen werden. "Vermutlich kam das Tier aus dem nahen Zeisigwald und vielleicht ist seine Mutter ja noch in der NÀhe", hofft Kögel.

Es sieht also alles nach einem Happy End in Chemnitz aus. "Wenn die Kleine dann gerettet ist, das ist schon ein tolles GefĂŒhl", sagt Sandra Kögel: "DafĂŒr macht man das ja."

Die Tierrettung Chemnitz erreicht man tĂ€glich von 8 bis 20 Uhr unter 01573-5 80 00 22. In Leipzig gibt es kein vergleichbares Angebot fĂŒr sogenannte jagdbare Tiere, zu denen auch der Fuchs gehört.

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