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Mainz will tollen Saisonstart in Leverkusen veredeln

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Mainz will tollen Saisonstart in Leverkusen veredeln

23.09.2021, 14:37 Uhr | dpa

Mainz will tollen Saisonstart in Leverkusen veredeln. Bo Svensson

Der Mainzer Trainer Bo Svensson bei einem Interview. Foto: Torsten Silz/dpa/Archiv (Quelle: dpa)

Der Ausfall von Routinier Adam Szalai schmeckt Bo Svensson gar nicht. "Mit dem Rücken zum Tor ist er unser bester Stürmer", sagte der Trainer des FSV Mainz 05 vor dem Bundesliga-Gastspiel bei Bayer Leverkusen. Wegen einer Meniskusoperation fehlt Szalai nicht nur im Duell beim Tabellennachbarn an diesem Samstag (15.30 Uhr/Sky), sondern voraussichtlich sechs Wochen lang.

"Er hat eine Wucht und Körperlichkeit, die die anderen nicht haben", betonte Svensson am Donnerstag und bedauerte das Fehlen des ungarischen Nationalspielers. Aber: "Es werden immer Spieler ausfallen, und als Karim Onisiwo ausgefallen ist, haben andere Facetten gefehlt. Für uns geht es darum, von Form und Fähigkeiten her die beste Konstellation zu finden."

Auch ohne Szalai wollen die Mainzer ihren tollen Saisonstart mit einem weiteren Achtungserfolg veredeln. Nach fünf Spieltagen liegen die 05er als Tabellenfünfter mit zehn Zählern unmittelbar hinter der punktgleichen Bayer-Elf. Von einem Spitzenspiel zu sprechen, hält Svensson dennoch für unangebracht. "Ich gebe nicht viel auf solche Momentaufnahmen", sagte der Däne. "Es freut mich, dass wir gut angefangen haben und da stehen, wo wir stehen. Aber auch nicht mehr. Wenn es nach der Hinrunde ähnlich aussieht, verspreche ich, andere Worte zu finden."

Mit der Leistung beim jüngsten 0:0 gegen den SC Freiburg war der 42-Jährige auch in der Nachbetrachtung nicht zufrieden. Christian Streich habe seine Elf gut auf die Mainzer Spielweise eingestellt, räumte er ein. "Wir hatten ein paar Probleme, das zu lösen, haben aber auch nicht die Tugenden auf den Platz gebracht, die uns ausmachen."

Vor allem, und das dürfe sich die Mannschaft am Samstag auf gar keinen Fall leisten: "Wir haben die ersten 45 Minuten verschenkt. Wenn wir das auch in Leverkusen machen, ist das Spiel schon entschieden." Als "gewagte These" bezeichnet Svensson die Vermutung, der kommende Gegner könne seiner Mannschaft besser liegen als der vorherige. "Gerade auswärts ist das nach Bayern neben Wolfsburg und Dortmund die schwierigste Aufgabe", warnte er.

Unter dem neuen Trainer Gerardo Seoane hätten die Leverkusener ihren Stil verändert - weg von der Ballkontrolle, hin zu einer dynamischen, aggressiven Spielweise, die Svensson großen Respekt abnötigt. "Wie sie unterwegs sind, ist beeindruckend. Als Kollektiv betrachtet, haben sie einen Spielaufbau auf hohem Niveau, dazu haben sie Ausnahmespieler wie Diaby, Wirtz oder Schick. Es ist definitiv nicht einfacher geworden, gegen Bayer Leverkusen zu spielen." Zumal neben Szalai weiterhin auch Innenverteidiger und Kapitän Moussa Niakhaté nach seiner vor zwei Wochen erlittenen Muskelverletzung fehlt.

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