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Firma aus Baden-Württemberg: Millionenschaden durch gefälschte E-Mail


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Millionenschaden durch gefälschte E-Mail

Von t-online, mics

05.07.2022Lesedauer: 1 Min.
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Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg in Stuttgart-Bad Cannstatt (Archiv): Aktuell laufen die Ermittlungen zum Betrugsfall einer baden-württembergischen Firma. (Quelle: Arnulf Hettrich via www.imago-images.de)
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Kurioser Fall in Baden-Württemberg: Wegen einer gefälschten E-Mail hat eine Firma hohe Summen auf ein falsches Konto überwiesen. Der Schaden geht in die Millionenhöhe.

Weil eine Firma aus Baden-Württemberg auf eine gefakte E-Mail hereinfiel, ist sie um eine Summe in Millionenhöhe betrogen worden. In der Pressemitteilung des Landeskriminalamts (LKA) in Baden-Württemberg liest sich die Geschichte so: Ein in Baden-Württemberg ansässiges Unternehmen erhält eine E-Mail eines langjährigen Geschäftspartners. Der Partner teilt eine neue Bankverbindung für die anstehenden Rechnungsüberweisungen mit.

Mehrfach überweist die Firma hohe Summen auf das angegebene Bankkonto. Doch dann beschwert sich plötzlich der Geschäftspartner wegen nicht bezahlter Rechnungen.

Die Firma beginnt damit, die genauen Umstände zu prüfen und stellt fest: Die angeblich vom Partner versandte E-Mail war gefälscht. Die Betrüger täuschten die Identität des Geschäftspartners vor. Pikant ist jedoch: Die Betrüger haben laut LKA alle Details der bisherigen Geschäftsbeziehung gekannt.

Stuttgart: Geschäftsführer reagierte laut LKA richtig

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass sich die Täter Zugriff auf das E-Mail-Postfach eines Mitarbeiters der Firma verschafft hatten. Mehrere Wochen lang konnten sie die Nachrichten mitlesen und im geeigneten Moment die gefälschte E-Mail versenden. Insgesamt hat das betrogene Unternehmen mehr als eine Million Euro auf das falsche Konto überwiesen.

Der Geschäftsführer habe laut der Behörde in Stuttgart allerdings richtig reagiert: Er kontaktierte sofort die Geschäftsbank seines Unternehmens und anschließend die beim Landeskriminalamt Baden-Württemberg eingerichtete Cybercrime-Hotline der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) für Unternehmen in Baden-Württemberg.

Das LKA hat anschließend die Ermittlungen aufgenommen und versucht, Gelder auf den Konten der Täter zu sichern. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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Verwendete Quellen
  • presseportal.de: Mitteilung des Landeskriminalamts Baden-Württemberg vom 5. Juli 2022
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Von Michael Ströbel

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