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Baden-Württemberg investiert 25 Millionen Euro in ÖPNV auf dem Land


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Baden-Württemberg investiert 25 Millionen Euro in ÖPNV auf dem Land

Von dpa
07.09.2022Lesedauer: 1 Min.
Winfried Hermann
Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann in Stuttgart. (Quelle: Marijan Murat/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Beim öffentlichen Nahverkehr auf dem Land gibt es Luft nach oben. Baden-Württemberg will das ändern und stellt viel Geld zur Verfügung.

Das baden-württembergische Verkehrsministerium unterstützt öffentliche Verkehrsmittel auf Bestellung auf dem Land in den kommenden drei Jahren mit 25 Millionen Euro. Verkehrsminister Winfried Hermann sagte am Mittwoch in Stuttgart, gerade in ländlichen Räumen müsse man das ÖPNV-Angebot angepasst ausbauen. "On-Demand Verkehre sind hier ideal, um ein wirtschaftlich tragfähiges und ökologisch sinnvolles ÖPNV-Angebot in Räumen und zu Zeiten schwacher Verkehrsnachfrage sicherzustellen."

Mit dem Förderprogramm sollen die kommunalen Aufgabenträger bei der Einrichtung und dem Betrieb flexibler und bedarfsorientierter Angebote finanziell unterstützt werden. In manchen Regionen mit dünner Besiedelung sei öffentlicher Personennahverkehr mit einem festen Linienbustakt nicht wirtschaftlich.

ÖPNV auf dem Land: Lücken vor allem nachts

Um auch in diesen Gebieten einen flächendeckenden ÖPNV zu garantieren, seien hier öffentliche Verkehrsmittel auf Bestellung ein Mittel der Wahl. So könnten etwa Kleinbusse oder Ruf-Taxis via Smartphone bestellt werden.

Der Hauptgeschäftsführer des Landkreistags, Alexis von Komorowski, begrüßte das Programm. Er kritisierte aber, dass die Fördervoraussetzungen nicht flexibel genug seien, um alle Bedarfe abzudecken, etwa die für Nachtverkehre am Wochenende. "Insgesamt sind die Bedienzeiten mit den Taktvorgaben zu streng. Außerdem ist das Programm unzureichend finanziert." Zudem und vor allem bestehe bei einer Anschubfinanzierung wie dieser stets die Gefahr, dass die kommunalen ÖPNV-Aufgabenträger nach Ende der Förderperiode bei der Anschlussfinanzierung alleine gelassen werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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