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Stuttgart: Tausende Daimler-Mitarbeiter versammeln sich

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Tausende Daimler-Mitarbeiter versammeln sich in Stuttgart

08.10.2020, 18:11 Uhr | dpa-AFX

Stuttgart: Tausende Daimler-Mitarbeiter versammeln sich. Der Daimler-Unternehmenssitz in Stuttgart-Untertürkheim: Tausende Mitarbeiter haben sich zu Kundgebungen getroffen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich/Archivbild)

Der Daimler-Unternehmenssitz in Stuttgart-Untertürkheim: Tausende Mitarbeiter haben sich zu Kundgebungen getroffen. (Quelle: Arnulf Hettrich/Archivbild/imago images)

Angestellte von Daimler haben sich am Stammsitz in Untertürkheim versammelt. Bei dem Treffen von Tausenden Personen habe es sich um keine Protest-Veranstaltung gehandelt, sagt der Betriebsrat.

Angesichts des Sparkurses beim Autobauer Daimler sind nach Betriebsratsangaben mehrere Tausend Beschäftigte am Konzernstammsitz in Stuttgart-Untertürkheim sowie an zwei weiteren Standorten zu Kundgebungen zusammengekommen. Ein Sprecher des Gesamtbetriebsrats sagte am Donnerstag, bei über den Tag hinweg sechs von Arbeitnehmervertretern organisierten Veranstaltungen in Untertürkheim, Stuttgart-Hedelfingen und Esslingen-Mettingen sei auf derzeitige "Missstände" aufmerksam gemacht worden. Es habe sich um Informationsveranstaltungen für die Beschäftigten gehandelt.

Daimler will angesichts des eingebrochenen Autoabsatzes und tiefroter Zahlen im zweiten Quartal sparen, nicht zuletzt beim Personal. Der Abbau von mindestens 10.000 bis 15.000 der weltweit rund 300.000 Stellen ist im Gespräch. Einzelne Medien hatten sogar von bis zu 30.000 Stellen berichtet. Nach Arbeitnehmerangaben will der Konzern allein am Stammsitz in Untertürkheim bis 2025 rund 4.000 Stellen abbauen. Daimler kommentiert die Zahlen nicht.

Zuletzt hatte der Vorstand angekündigt, den Konzern zum weltweit führenden Elektro-Autobauer umbauen zu wollen. Im Umkehrschluss soll immer weniger Geld in Verbrennungsmotoren fließen. Betriebsräte befürchten, dass vor allem auf Verbrennungsmotoren spezialisierte Facharbeiter um ihre Jobs bangen müssen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-AFX

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