Sie sind hier: Home > Regional > Stuttgart >

Stuttgarter Weihnachtsmarkt-Schausteller fordern schnelle Hilfen

"Diese Leute stehen vor dem Nichts"  

Stuttgarter Weihnachtsmarkt-Schausteller fordern schnelle Hilfen

23.11.2021, 15:07 Uhr | dpa

Stuttgarter Weihnachtsmarkt-Schausteller fordern schnelle Hilfen. Stuttgarter Weihnachtsmarkt "Wintertraum" (Archivbild): Die Schausteller sehen keine Perspektive. (Quelle: imago images/DROFITSCH/Eibner)

Stuttgarter Weihnachtsmarkt "Wintertraum" (Archivbild): Die Schausteller sehen keine Perspektive. (Quelle: DROFITSCH/Eibner/imago images)

In Stuttgart währte der Wintertraum nur wenige Tage – dann wurde der Weihnachtsmarkt abgesagt. Nun stehen die Schausteller wie im letzten Jahr vor dem Nichts. Sie drängen auf Hilfe.

Nach der Absage vieler Weihnachtsmärkte im Südwesten fordern Verbände schnelle Hilfen für Schausteller. "Das muss ganz, ganz schnell gehen, sonst ist das Überleben der Branche gefährdet", sagte der Präsident des Landesverbands Schausteller und Marktkaufleute (LSM) Baden-Württemberg, Werner Burgmeier, am Dienstag in Stuttgart.

Gefordert seien alle: Bund, Land und Kommunen. "Viele Schausteller hatten vor den Weihnachtsmärkten persönliche Versicherungen und Altersvorsorgen für die Kosten aufgelöst", sagte Burgmeier. "Diese Leute stehen jetzt vor dem Nichts."

Schaustellerverband Südwest Stuttgart: "Woher es kommt, ist uns egal"

Auch der Vorsitzende des Schaustellerverbands Südwest Stuttgart, Mark Roschmann, forderte schnelle finanzielle Hilfen. "Woher es kommt, ist uns relativ egal", sagte Roschmann dem Radiosender, "SWR Aktuell" am Dienstag. "Die Überbrückungshilfen und die Zuschüsse reichen jetzt eben nicht mehr." Für die Zukunft äußerte er sich pessimistisch: "Ich glaube so langsam an gar nichts mehr."

LSM-Präsident Burgmeier betonte, mit Blick auf das kommende Jahr müsse endlich Rechts- und Planungssicherheit für Veranstaltungen geschaffen werden. "Wir müssen jetzt praktische Lösungen erarbeiten", sagte Burgmeier. "Sonst beißen wir uns da ständig in den Hintern."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
10-Tages-Vorhersage

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: