Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Autonomes Einkaufen: Oberster Datensch├╝tzer noch entspannt

Von dpa
17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Das autonome Einkaufen im Supermarkt und digitale Konzepte an den Ladentheken bereiten dem obersten Datensch├╝tzer des Landes noch kein Kopfzerbrechen. Wichtig sei aber, dass der Kunde stets wisse, was erfasst werde und was nicht. "Es muss f├╝r Kunden auch m├Âglich sein, dass ihre Daten wieder gel├Âscht werden, wenn sie es wollen", sagte Brink der "Stuttgarter Zeitung" (Montag). "Sie k├Ânnen auf dieser Grundlage selbst entscheiden, ob sie sich ein Plus an Komfort oder finanzielle Vorteile dadurch erkaufen m├Âchten, dass sie pers├Ânliche Informationen teilen." Mit digitalen Konzepten, Datenerfassung und k├╝nstlicher Intelligenz wollen Supermarktketten zunehmend Wartezeiten beim Einkaufen verk├╝rzen, Kundendaten sammeln und das eigene Warenangebot verbessern.

Nat├╝rlich kenne der Betreiber des Marktes durch die Daten die Einkaufseigenschaften seiner Kunden, sagte Brink. "Das war ja fr├╝her im Tante-Emma-Laden auf dem Dorf nicht anders", f├╝gte er hinzu. "Der H├Ąndler kannte seine Kunden und deren Vorlieben und wusste, ob sie kreditw├╝rdig sind. Besitzer von Kundenkarten und Internetk├Ąufer g├Ąben ebenfalls viele Informationen preis. "Wichtig aus unserer Sicht ist: Dahinter muss eine freie und informierte Entscheidung des Kunden stehen", sagte der Landesdatenschutzbeauftragte.

Brink warnte allerdings vor dem falschen Gebrauch von Kameras in den Superm├Ąrkten. "Selbst wenn Gesichtsdaten nicht angemeldeter Kunden sofort gel├Âscht werden, ist das nicht zul├Ąssig" sagte er. Gesichtsdaten seien h├Âchst sensible biometrische Daten. Derzeit arbeiteten Datensch├╝tzer zusammen mit dem Europ├Ąischen Parlament an einem Moratorium f├╝r Gesichtserkennungstechnologie in der EU. Ziel sei es, in den n├Ąchsten Jahren die ethischen, rechtlichen, gesellschaftlichen und technischen Bedingungen zu kl├Ąren.

Auch der Export der Daten aus dem gesch├╝tzten Raum ÔÇô in diesem Fall der EU ÔÇô sei ein Problem. "Die Datenverarbeitung sollte nach unseren Regeln erfolgen", sagte Brink. "Wichtig ist, dass Supermarktbetreiber die Daten f├╝r sich behalten ÔÇô und weder freiwillig noch unfreiwillig abgeben, also die Daten d├╝rfen nicht verkauft und m├╝ssen vor Hackern gesch├╝tzt werden." Dort sehe er noch gro├če Sicherheitsl├╝cken.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Bei Stuttgart verbrennen zwei M├Ąnner in ihrem Auto
  • Michael_Stroebel_04
Von Michael Stroebel
EU

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website