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Die Horror-Hinrunde des BVB


Die Horror-Hinrunde des BVB

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Ende einer Horror-Hinrunde: Der BVB verliert am 17. Spieltag auch das Kellerduell bei Werder Bremen und überwintert damit auf einem Abstiegsplatz.
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Ende einer Horror-Hinrunde: Der BVB verliert am 17. Spieltag auch das Kellerduell bei Werder Bremen und überwintert damit auf einem Abstiegsplatz.

Dass es so schlimm kommen würde, war zu Beginn der Spielzeit überhaupt nicht absehbar. So feierte der BVB zunächst sogar noch den Gewinn des Supercups gegen den FC Bayern. "Spiderman" Pierre-Emerick Aubameyang ließ sich für seinen Treffer bejubeln.
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Dass es so schlimm kommen würde, war zu Beginn der Spielzeit überhaupt nicht absehbar. So feierte der BVB zunächst sogar noch den Gewinn des Supercups gegen den FC Bayern. "Spiderman" Pierre-Emerick Aubameyang ließ sich für seinen Treffer bejubeln.

Doch schon am 1. Spieltag gab es den ersten Hinweis darauf, dass was falsch laufen könnte, als Bayer Leverkusens Karim Bellarabi nach nur neun Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte gelingt. Am Ende verliert der BVB das Auftaktspiel vor eigenem Publikum mit 0:2.
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Quelle: Schiffmann/imago-images-bilder

Doch schon am 1. Spieltag gab es den ersten Hinweis darauf, dass was falsch laufen könnte, als Bayer Leverkusens Karim Bellarabi nach nur neun Sekunden das schnellste Tor der Bundesliga-Geschichte gelingt. Am Ende verliert der BVB das Auftaktspiel vor eigenem Publikum mit 0:2.

In der Champions League dagegen erwischt Schwarz-Gelb einen Start nach Maß. Beim 2:0-Sieg über den FC Arsenal erinnert der BVB an frühere Vollgas-Veranstaltungen und weckt Hoffnungen auf eine tolle Saison. Neuzugang Ciro Immobile glänzt mit einem Traumtor.
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In der Champions League dagegen erwischt Schwarz-Gelb einen Start nach Maß. Beim 2:0-Sieg über den FC Arsenal erinnert der BVB an frühere Vollgas-Veranstaltungen und weckt Hoffnungen auf eine tolle Saison. Neuzugang Ciro Immobile glänzt mit einem Traumtor.

Doch schon im nächsten Bundesliga-Spiel gibt es einen Dämpfer: Nach Bayerns Nullnummer in Hamburg winkt der Sprung auf Rang eins, doch die Borussia verliert überraschend mit 0:2 beim FSV Mainz. Immobile vergibt einen Elfmeter, Ginter unterläuft ein Slapstick-Eigentor.
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Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder

Doch schon im nächsten Bundesliga-Spiel gibt es einen Dämpfer: Nach Bayerns Nullnummer in Hamburg winkt der Sprung auf Rang eins, doch die Borussia verliert überraschend mit 0:2 beim FSV Mainz. Immobile vergibt einen Elfmeter, Ginter unterläuft ein Slapstick-Eigentor.

Auch beim Derby ist für den BVB nichts zu holen. Schwarz-Gelb verpennt erneut die Anfangsphase und läuft schon nach 23 Minuten einem 0:2-Rückstand gegen Schalke hinterher. Mehr als der Anschlusstreffer durch Aubameyang springt nicht heraus für die Dortmunder.
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Quelle: Schwörer Pressefoto/imago-images-bilder

Auch beim Derby ist für den BVB nichts zu holen. Schwarz-Gelb verpennt erneut die Anfangsphase und läuft schon nach 23 Minuten einem 0:2-Rückstand gegen Schalke hinterher. Mehr als der Anschlusstreffer durch Aubameyang springt nicht heraus für die Dortmunder.

Am 7. Spieltag wird es erstmals surreal im früheren Westfalenstadion. Das noch sieglose Schlusslicht Hamburger SV kommt mit der Empfehlung von nur einem einzigen Bundesliga-Treffer nach Dortmund, und fährt mit einem 1:0-Sieg nach Hause. Die Fans feiern die Spieler trotzdem mit minutenlangen Gesängen: "...und wenn du das Spiel verlierst, ganz unten stehst, dann steh'n wir hier und singen Borussia. Borussia BVB...."
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Quelle: Jan Huebner/imago-images-bilder

Am 7. Spieltag wird es erstmals surreal im früheren Westfalenstadion. Das noch sieglose Schlusslicht Hamburger SV kommt mit der Empfehlung von nur einem einzigen Bundesliga-Treffer nach Dortmund, und fährt mit einem 1:0-Sieg nach Hause. Die Fans feiern die Spieler trotzdem mit minutenlangen Gesängen: "...und wenn du das Spiel verlierst, ganz unten stehst, dann steh'n wir hier und singen Borussia. Borussia BVB...."

Bei nur sieben Punkten aus sieben Spielen wird die Situation für Schwarz-Gelb inzwischen schon prekär. So prekär, dass Trainer Jürgen Klopp bei der Partie in Köln seinen Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan in die Startelf wirft, obwohl dieser nach seiner langwierigen Rückenverletzung 14 Monate kein Bundesliga-Spiel mehr bestritten hatte. Doch es hilft nichts: Dortmund verliert auch beim Aufsteiger, obwohl der bis dahin keinen einzigen Treffer bei einem Heimspiel erzielt hatte.
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Quelle: Thomas Bielefeld/imago-images-bilder

Bei nur sieben Punkten aus sieben Spielen wird die Situation für Schwarz-Gelb inzwischen schon prekär. So prekär, dass Trainer Jürgen Klopp bei der Partie in Köln seinen Mittelfeldspieler Ilkay Gündogan in die Startelf wirft, obwohl dieser nach seiner langwierigen Rückenverletzung 14 Monate kein Bundesliga-Spiel mehr bestritten hatte. Doch es hilft nichts: Dortmund verliert auch beim Aufsteiger, obwohl der bis dahin keinen einzigen Treffer bei einem Heimspiel erzielt hatte.

Danach kommt das bis dahin auswärts noch sieg- und torlose Team von Hannover 96 nach Dortmund - und gewinnt dank Kiyotakes Freistoß-Tor mit 1:0. Kapitän Mats Hummels kritisiert danach öffentlich seinen Keeper Roman Weidenfeller. "Der Ball war sehr lange in der Luft. Ich war schon überrascht, dass er dann im Tor gelandet ist."
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Quelle: Thomas Bielefeld/imago-images-bilder

Danach kommt das bis dahin auswärts noch sieg- und torlose Team von Hannover 96 nach Dortmund - und gewinnt dank Kiyotakes Freistoß-Tor mit 1:0. Kapitän Mats Hummels kritisiert danach öffentlich seinen Keeper Roman Weidenfeller. "Der Ball war sehr lange in der Luft. Ich war schon überrascht, dass er dann im Tor gelandet ist."

Das vermeintliche Spitzenspiel beim FC Bayern ist bereits ein ungleiches Duell des Tabellenersten gegen den Fünfzehnten. Eine Halbzeit lang kann der BVB mithalten und geht durch Marco Reus sogar in Führung. Doch danach verlässt Dortmund der Mut, die Münchner gehen als verdienter Sieger vom Platz.
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Das vermeintliche Spitzenspiel beim FC Bayern ist bereits ein ungleiches Duell des Tabellenersten gegen den Fünfzehnten. Eine Halbzeit lang kann der BVB mithalten und geht durch Marco Reus sogar in Führung. Doch danach verlässt Dortmund der Mut, die Münchner gehen als verdienter Sieger vom Platz.

Gegen Mönchengladbach reißen sich die BVB-Stars zusammen und liefern ihr wohl bestes Bundesliga-Spiel der Saison ab. Dennoch muss ein Eigentor des Gladbachers Christoph Kramer herhalten, um den Sieg der Schwarz-Gelben zu sichern. Die Westfalen lassen ihre Chancen gleich dutzendweise liegen.
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Quelle: Horstmüller/imago-images-bilder

Gegen Mönchengladbach reißen sich die BVB-Stars zusammen und liefern ihr wohl bestes Bundesliga-Spiel der Saison ab. Dennoch muss ein Eigentor des Gladbachers Christoph Kramer herhalten, um den Sieg der Schwarz-Gelben zu sichern. Die Westfalen lassen ihre Chancen gleich dutzendweise liegen.

Die anschließende Partie beim kleinen Nachbarn SC Paderborn schlägt in mehrerer Hinsicht ins Kontor. Nach einem brutalen Foul des früheren Dortmunders Marvin Bakalorz ist die Hinrunde von Nationalspieler Marco Reus beendet. Außerdem verspielt die Borussia einen scheinbar sicheren 2:0-Vorsprung und muss sich beim Aufsteiger mit einem Remis begnügen.
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Die anschließende Partie beim kleinen Nachbarn SC Paderborn schlägt in mehrerer Hinsicht ins Kontor. Nach einem brutalen Foul des früheren Dortmunders Marvin Bakalorz ist die Hinrunde von Nationalspieler Marco Reus beendet. Außerdem verspielt die Borussia einen scheinbar sicheren 2:0-Vorsprung und muss sich beim Aufsteiger mit einem Remis begnügen.

Im vorletzten Gruppenspiel der Champions League exportiert der BVB die Krise dann auch nach Europa. Sang- und klanglos gehen Mchitarjan und Co. beim FC Arsenal unter. Zum Glück für die Westfalen hat das keine Auswirkungen auf das Gesamtergebnis, dank des starken Starts zieht Dortmund schließlich zum dritten Mal in Folge als Vorrundensieger ins Achtelfinale ein. Gegen Anderlecht reicht dazu im Gruppenfinale ein Remis.
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Quelle: Revierfoto/imago-images-bilder

Im vorletzten Gruppenspiel der Champions League exportiert der BVB die Krise dann auch nach Europa. Sang- und klanglos gehen Mchitarjan und Co. beim FC Arsenal unter. Zum Glück für die Westfalen hat das keine Auswirkungen auf das Gesamtergebnis, dank des starken Starts zieht Dortmund schließlich zum dritten Mal in Folge als Vorrundensieger ins Achtelfinale ein. Gegen Anderlecht reicht dazu im Gruppenfinale ein Remis.

Der Tiefpunkt der Horror-Hinrunde von Borussia Dortmund: Am 13. Spieltag verliert der BVB bei Eintracht Frankfurt....
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Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder

Der Tiefpunkt der Horror-Hinrunde von Borussia Dortmund: Am 13. Spieltag verliert der BVB bei Eintracht Frankfurt....

...und stürzt ans Tabellenende der Bundesliga. Derart schlecht waren die Westfalen zu einem so späten Zeitpunkt der Saison zuletzt 1985/86. Damals musste der Klub am Saisonende in die Relegation gegen Fortuna Köln und hielt nur mit viel Glück die Liga.
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Quelle: T-Online-bilder

...und stürzt ans Tabellenende der Bundesliga. Derart schlecht waren die Westfalen zu einem so späten Zeitpunkt der Saison zuletzt 1985/86. Damals musste der Klub am Saisonende in die Relegation gegen Fortuna Köln und hielt nur mit viel Glück die Liga.

Die letzte Patrone: Um die Mannschaft aufzurütteln, wirft Trainer Jürgen Klopp vor der Partie gegen Hoffenheim Weltmeister Roman Weidenfeller aus dem Tor und bringt stattdessen Mitch Langerak. In diesem Spiel mit Erfolg.
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Quelle: Uwe Kraft/imago-images-bilder

Die letzte Patrone: Um die Mannschaft aufzurütteln, wirft Trainer Jürgen Klopp vor der Partie gegen Hoffenheim Weltmeister Roman Weidenfeller aus dem Tor und bringt stattdessen Mitch Langerak. In diesem Spiel mit Erfolg.

"Schießt der Schieber ein Tor, singen alle im Chor, ihr habt die schlechteste Abwehr der Welt." Bei der 0:1-Niederlage in Berlin bleibt den BVB-Fans die Häme gegen den früheren Dortmund-Stürmer im Halse stecken.
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Quelle: dpa-bilder

"Schießt der Schieber ein Tor, singen alle im Chor, ihr habt die schlechteste Abwehr der Welt." Bei der 0:1-Niederlage in Berlin bleibt den BVB-Fans die Häme gegen den früheren Dortmund-Stürmer im Halse stecken.

Als hätten die Schwarz-Gelben nicht schon genug Probleme, wird Marco Reus von der Polizei erwischt: Sieben Jahre lang fuhr der Nationalspieler ohne Führerschein und muss dafür über eine halbe Millionen Euro Strafe zahlen.
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Quelle: dpa-bilder

Als hätten die Schwarz-Gelben nicht schon genug Probleme, wird Marco Reus von der Polizei erwischt: Sieben Jahre lang fuhr der Nationalspieler ohne Führerschein und muss dafür über eine halbe Millionen Euro Strafe zahlen.

Am letzten Spieltag der Hinrunde beendet der BVB das Fußballjahr mit einer 1:2-Niederlage bei Werder Bremen. "Wir stehen da wie Vollidioten", sagt selbst Borussia Dortmunds früherer Meistertrainer Jürgen Klopp.
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Quelle: nph/imago-images-bilder

Am letzten Spieltag der Hinrunde beendet der BVB das Fußballjahr mit einer 1:2-Niederlage bei Werder Bremen. "Wir stehen da wie Vollidioten", sagt selbst Borussia Dortmunds früherer Meistertrainer Jürgen Klopp.

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