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Foto-Show: Klassiker des Klassikers zwischen Deutschland und den Niederlanden


Foto-Show: Klassiker des Klassikers zwischen Deutschland und den Niederlanden

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Die Niederlande werden am 24. März 1912 zum "Hirsch" - wegen des deutschen Halbstürmers mit dem Vornamen Julius. In seinem zweiten Länderspiel dreht der damals 19-Jährige (auf dem Foto stehend, ganz links) mit einem Viererpack mächtig auf. Nach seinem ersten Doppelpack führt der Gast in Zwolle mit 3:1, nach seinem zweiten hat er nach 3:5-Rückstand zum 5:5-Endstand ausgeglichen. Die Nazis bringen Hirsch 1943 im KZ um, weil er Jude ist. Der DFB benennt 2005 einen Toleranz-Preis nach ihm.
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Quelle: dpa-bilder

Die Niederlande werden am 24. März 1912 zum "Hirsch" - wegen des deutschen Halbstürmers mit dem Vornamen Julius. In seinem zweiten Länderspiel dreht der damals 19-Jährige (auf dem Foto stehend, ganz links) mit einem Viererpack mächtig auf. Nach seinem ersten Doppelpack führt der Gast in Zwolle mit 3:1, nach seinem zweiten hat er nach 3:5-Rückstand zum 5:5-Endstand ausgeglichen. Die Nazis bringen Hirsch 1943 im KZ um, weil er Jude ist. Der DFB benennt 2005 einen Toleranz-Preis nach ihm.

Das ist Jungstar Uwe Seeler noch nicht gelungen: In Köln verpasst der Hamburger Nachbar Niederlande am 21. Oktober 1959 drei Dinger. Mit 0:7 gehen die Oranjes vor 62.000 Zuschauern unter. Es ist die mit Abstand derbste Schlappe gegen die DFB-Auswahl. Seeler schraubt in seinem 16. Länderspiel seine beeindruckende Torausbeute auf neun nach oben.
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Quelle: imago-images-bilder

Das ist Jungstar Uwe Seeler noch nicht gelungen: In Köln verpasst der Hamburger Nachbar Niederlande am 21. Oktober 1959 drei Dinger. Mit 0:7 gehen die Oranjes vor 62.000 Zuschauern unter. Es ist die mit Abstand derbste Schlappe gegen die DFB-Auswahl. Seeler schraubt in seinem 16. Länderspiel seine beeindruckende Torausbeute auf neun nach oben.

Am 7. Juli 1974 in München verlangt die bis dahin und auf viele Jahre beste niederländische Nationalmannschaft Gastgeber Deutschland alles ab. Vor allem in der zweiten Halbzeit, in der kein Tor mehr fällt, hat die deutsche Abwehr alle Hände voll zu tun. In dieser Szene wehren Sepp Maier, Paul Breitner, Rainer Bonhof, Hans-Georg Schwarzenbeck und Franz Beckenbauer (v. li.) die Oranjes Johan Neeskens und Arie Haan ab. Europameister Deutschland gewinnt mit 2:1 und ist zum zweiten Mal Weltmeister.
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Quelle: imago-images-bilder

Am 7. Juli 1974 in München verlangt die bis dahin und auf viele Jahre beste niederländische Nationalmannschaft Gastgeber Deutschland alles ab. Vor allem in der zweiten Halbzeit, in der kein Tor mehr fällt, hat die deutsche Abwehr alle Hände voll zu tun. In dieser Szene wehren Sepp Maier, Paul Breitner, Rainer Bonhof, Hans-Georg Schwarzenbeck und Franz Beckenbauer (v. li.) die Oranjes Johan Neeskens und Arie Haan ab. Europameister Deutschland gewinnt mit 2:1 und ist zum zweiten Mal Weltmeister.

Versöhnliches Bild nach der Neuauflage des WM-Endspiels von 1974 vier Jahre später auf argentinischem Boden: Ruud Krol, Kapitän der Elftal, und der deutsche Bundestrainer Helmut Schön gehen am 18. Juni 1978 lächelnd vom Platz. Der Prestigekampf ist 2:2 ausgegangen, weil Schöns Männer zwei Mal eine Führung nicht zu halten wissen. Drei Tage später scheiden sie schmählich aus. Die Niederlande erreichen wie schon 1974 das Finale gegen den Gastgeber und verlieren nach großem Kampf.
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Versöhnliches Bild nach der Neuauflage des WM-Endspiels von 1974 vier Jahre später auf argentinischem Boden: Ruud Krol, Kapitän der Elftal, und der deutsche Bundestrainer Helmut Schön gehen am 18. Juni 1978 lächelnd vom Platz. Der Prestigekampf ist 2:2 ausgegangen, weil Schöns Männer zwei Mal eine Führung nicht zu halten wissen. Drei Tage später scheiden sie schmählich aus. Die Niederlande erreichen wie schon 1974 das Finale gegen den Gastgeber und verlieren nach großem Kampf.

Freundschaftsspiele? Gibt es zwischen Deutschen und Niederländern nicht. Auch bei der EM in Italien am 14. Juni 1980 in Neapel werden keine Bande fürs Leben geschlossen, wenigstens nicht zwischen Toni Schumacher und Johnny Rep. Derweil hat der spätere Bundesliga-Startrainer Huub Stevens (Nummer 15) Probleme damit, dass die Deutschen nicht die Null stehen lassen. Drei Mal trifft Klaus Allofs. Es steht 3:0, als Lothar Matthäus debütiert. Der deutsche Sieg, 3:2, ist kurz in Gefahr, führt aber ins Endspiel.
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Quelle: imago-images-bilder

Freundschaftsspiele? Gibt es zwischen Deutschen und Niederländern nicht. Auch bei der EM in Italien am 14. Juni 1980 in Neapel werden keine Bande fürs Leben geschlossen, wenigstens nicht zwischen Toni Schumacher und Johnny Rep. Derweil hat der spätere Bundesliga-Startrainer Huub Stevens (Nummer 15) Probleme damit, dass die Deutschen nicht die Null stehen lassen. Drei Mal trifft Klaus Allofs. Es steht 3:0, als Lothar Matthäus debütiert. Der deutsche Sieg, 3:2, ist kurz in Gefahr, führt aber ins Endspiel.

Ronald Koeman ist ganz und gar kein Freund deutscher Gegenspieler. DFB-Mittelstürmer Rudi Völler bekommt die Abneigung des Abwehrchefs der Oranjes am 21. Juni 1988 in Hamburg hautnah zu spüren: Koeman greift ihm an die Kehle. Es ehrt Barry van Aerle, dass er Koeman vor Schlimmerem bewahren möchte. Koeman leitet das deutsche EM-Aus mit seinem Elfmetertreffer zum 1:1 ein, ist aber auch nach dem 2:1-Sieg nicht besser drauf: Mit Olaf Thons Trikot wischt er sich über den Hintern.
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Ronald Koeman ist ganz und gar kein Freund deutscher Gegenspieler. DFB-Mittelstürmer Rudi Völler bekommt die Abneigung des Abwehrchefs der Oranjes am 21. Juni 1988 in Hamburg hautnah zu spüren: Koeman greift ihm an die Kehle. Es ehrt Barry van Aerle, dass er Koeman vor Schlimmerem bewahren möchte. Koeman leitet das deutsche EM-Aus mit seinem Elfmetertreffer zum 1:1 ein, ist aber auch nach dem 2:1-Sieg nicht besser drauf: Mit Olaf Thons Trikot wischt er sich über den Hintern.

Und auch zwei Jahre nach dem Halbfinale der EM ist Rudi Völler die Zielscheibe niederländischer Hinterhältigkeit. Am 24. Juni 1990 in Mailand wird Völler binnen weniger Momente erst gefoult, dann am Ohr gezogen und schließlich von "Lama" Frank Rijkaard bespuckt. Beide fliegen in der 22. Minute vom Platz, Heribert Faßbender und Karl-Heinz Rummenigge erleben am ARD-Mikrofon eine Sternstunde, Jürgen Klinsmann die seine auf dem Platz. Wie 1974 gewinnt Deutschland mit 2:1 - und ist 14 Tage später Weltmeister.
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Und auch zwei Jahre nach dem Halbfinale der EM ist Rudi Völler die Zielscheibe niederländischer Hinterhältigkeit. Am 24. Juni 1990 in Mailand wird Völler binnen weniger Momente erst gefoult, dann am Ohr gezogen und schließlich von "Lama" Frank Rijkaard bespuckt. Beide fliegen in der 22. Minute vom Platz, Heribert Faßbender und Karl-Heinz Rummenigge erleben am ARD-Mikrofon eine Sternstunde, Jürgen Klinsmann die seine auf dem Platz. Wie 1974 gewinnt Deutschland mit 2:1 - und ist 14 Tage später Weltmeister.

1992 das nächste große Treffen der beiden Erzrivalen: Anlass ist die Gruppenphase der EM in Schweden. Auch "Lama" Rijkaard (Nummer 8) ist wieder dabei, konzentriert sich am 18. Juni 1992 aber aufs Fußballspielen - und trifft per Kopf sehenswert zum 1:0. Der Europameister spielt Effe, Helmer und Co. schwindelig. Und als die DFB-Elf nach Jürgen Klinsmanns Anschlusstor wieder Hoffnung schöpft, beendet diese Dennis Bergkamp (Nummer 7) mit dem 3:1-Endstand. Ins Endspiel aber kommt Deutschland.
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1992 das nächste große Treffen der beiden Erzrivalen: Anlass ist die Gruppenphase der EM in Schweden. Auch "Lama" Rijkaard (Nummer 8) ist wieder dabei, konzentriert sich am 18. Juni 1992 aber aufs Fußballspielen - und trifft per Kopf sehenswert zum 1:0. Der Europameister spielt Effe, Helmer und Co. schwindelig. Und als die DFB-Elf nach Jürgen Klinsmanns Anschlusstor wieder Hoffnung schöpft, beendet diese Dennis Bergkamp (Nummer 7) mit dem 3:1-Endstand. Ins Endspiel aber kommt Deutschland.

Boudewijn Zenden (li.) wird am 23. Februar 2000 in Amsterdam zum Alptraum für den deutschen Debütanten Zoltan Sebescen (re.). Die unterirdische Vorstellung des damaligen Wolfsburgers stellt eine Beleidigung für die kaiserliche Nummer fünf dar. Nach 45 Minuten und mit einem gefühlten Knoten in den Beinen befreit Teamchef Erich Ribbeck den damals 24-Jährigen. Megatalent Sebastian Deisler ersetzt Sebescen. Die spielstarken Oranjes gewinnen nach Patrick Kluiverts und Zendens Treffern "nur" mit 2:1.
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Boudewijn Zenden (li.) wird am 23. Februar 2000 in Amsterdam zum Alptraum für den deutschen Debütanten Zoltan Sebescen (re.). Die unterirdische Vorstellung des damaligen Wolfsburgers stellt eine Beleidigung für die kaiserliche Nummer fünf dar. Nach 45 Minuten und mit einem gefühlten Knoten in den Beinen befreit Teamchef Erich Ribbeck den damals 24-Jährigen. Megatalent Sebastian Deisler ersetzt Sebescen. Die spielstarken Oranjes gewinnen nach Patrick Kluiverts und Zendens Treffern "nur" mit 2:1.

Zwei Jahre nach der Blamage von Rotterdam sprüht Vize-Weltmeister Deutschland in Gelsenkirchen am 20. November 2002 vor Wiedergutmachungswillen. Doch wie schon 2002 gehen die Gäste durch Patrick Kluivert in Führung. Nach Fredi Bobics Ausgleichstreffer drückt Völlers Elf auf den ersten Sieg gegen den Nachbarn seit 1996 (im Bild Ballack (13) und Rehmer (2) gegen Bosvelt und Makaay). Doch die Leistung wird nicht belohnt. Stattdessen heißt es nach Toren von Jimmy Floyd Hasselbaink und Ruud van Nistelrooy 1:3.
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Zwei Jahre nach der Blamage von Rotterdam sprüht Vize-Weltmeister Deutschland in Gelsenkirchen am 20. November 2002 vor Wiedergutmachungswillen. Doch wie schon 2002 gehen die Gäste durch Patrick Kluivert in Führung. Nach Fredi Bobics Ausgleichstreffer drückt Völlers Elf auf den ersten Sieg gegen den Nachbarn seit 1996 (im Bild Ballack (13) und Rehmer (2) gegen Bosvelt und Makaay). Doch die Leistung wird nicht belohnt. Stattdessen heißt es nach Toren von Jimmy Floyd Hasselbaink und Ruud van Nistelrooy 1:3.

Sebastian Deisler (li.) gegen Rafael van der Vaart: Am 17. August 2005 treffen in Rotterdam zwei aufstrebende Superstars des europäischen Fußballs aufeinander. Van der Vaart, noch heute ein Star, verhindert in der 50. Minute Deislers Vorlage für dessen Bayern-Kollegen Michael Ballack nicht. Die Niederländer, die die Gäste bis dahin nach allen Regeln der Fußballkunst beherrschen, führen nach Robbens Doppelpack nur noch mit 2:1. Als Gerald Asamoah in der 81. Minute gar ausgleicht, fällt Oranje vom Glauben ab.
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Sebastian Deisler (li.) gegen Rafael van der Vaart: Am 17. August 2005 treffen in Rotterdam zwei aufstrebende Superstars des europäischen Fußballs aufeinander. Van der Vaart, noch heute ein Star, verhindert in der 50. Minute Deislers Vorlage für dessen Bayern-Kollegen Michael Ballack nicht. Die Niederländer, die die Gäste bis dahin nach allen Regeln der Fußballkunst beherrschen, führen nach Robbens Doppelpack nur noch mit 2:1. Als Gerald Asamoah in der 81. Minute gar ausgleicht, fällt Oranje vom Glauben ab.

Am 15. November 2011 erteilt das DFB-Team dem damaligen Vizeweltmeister Holland beim Freundschaftsspiel in Hamburg eine deftige Lehrstunde. Mit 3:0 und in atemberaubendem Tempo deklassieren Miroslav Klose und Co. den Rivalen. Oranje hat den Treffern von Klose, Thomas Müller und Mesut Özil nichts entgegen zu setzen und muss zum Überfluss noch "Oh, wie ist das schön" von den Rängen anhören.
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Am 15. November 2011 erteilt das DFB-Team dem damaligen Vizeweltmeister Holland beim Freundschaftsspiel in Hamburg eine deftige Lehrstunde. Mit 3:0 und in atemberaubendem Tempo deklassieren Miroslav Klose und Co. den Rivalen. Oranje hat den Treffern von Klose, Thomas Müller und Mesut Özil nichts entgegen zu setzen und muss zum Überfluss noch "Oh, wie ist das schön" von den Rängen anhören.

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