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BMW R90 S: die Motorrad-Revolution


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Dieses Bike definierte BMW-Motorräder völlig neu

t-online, Ulrich Feld

16.08.2013Lesedauer: 2 Min.
BMW R90 S
BMW R90 S (Quelle: Hersteller-bilder)
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Mit der BMW R90 S begann in München vor gut 40 Jahren ein neues Motorrad-Zeitalter: Sie konnte sich nicht nur als erste deutsche Maschine mit Rivalen aus Fernost oder Italien messen, sie war vor allem auch überaus attraktiv.

Bis dahin galten BMW-Motorräder nämlich als brav, langweilig und spießig - quasi als Hut- und Hosenträgerbikes. Der Spitzname "Gummikuh", den der Journalist Ernst Leverkus (1922-1998) für die BMW-Bikes mit luftgekühltem Zweizylinder geprägt hatte, sprach in dieser Beziehung Bände. Doch ab 1969 kamen die Japaner mit ganz heißen Zweirädern auf den Markt. Den Anfang machte Honda mit der legendären CB 750 Four. 1972 zog Kawasaki mit der 81 PS starken Z1 nach. In München schrillten die Alarmglocken: Es musste etwas geschehen.

BMW R90 S lief fast 200 km/h

Als BMW die R90 S präsentierte, hielten Betrachter den Atem an: Das Blubbern des Zweizylinder-Boxermotors hatte sie noch mit ihren Markengeschwistern gemeinsam. Doch was sie mit ihrer 898 Kubikzentimeter großen und 67 PS starken Maschine anstellte, machte sie zu einem der schnellsten Motorräder der Welt: Eine Höchstgeschwindigkeit von 195 km/h war im Jahr 1973 für ein Motorrad schlichtweg atemberaubend.

BMW R90 S: Erstes Motorrad mit Verkleidung

Wer die BMW R90 S nicht fahren konnte, durfte sie zumindest ausgiebig betrachten. Es lohnte sich: Rank und schlank reckte sie sich auf dem Asphalt, die Farben Rauchsilber und besonders das oft georderte Daytona-Orange stehen ihr auch heute noch vorzüglich. Dazu besaß die BMW R90 S als erstes Serienmotorrad überhaupt eine Verkleidung: eine halbkugelförmige Schale aus mit Glasfaser verstärktem Kunststoff. Sie hielt den Fahrtwind zwar nur wenig ab, verlieh der BMW aber einen ungemein schnittigen Auftritt.

BMW warb mit Bikini-Schönheiten für die R90 S

Die knappe Verkleidung passte auch bestens zu den leicht bekleideten jungen Damen, mit denen BMW das Zweirad-Flaggschiff der Marke auf Werbefotos damals gerne garnierte. Nicht nur das Motorrad, auch die Öffentlichkeitsarbeit von BMW wurde mit der R90 S ziemlich kess. Als "The ultimate motorcycle" (Das ultimative Motorrad) bewarb BMW das sehnige Sportbike in englischsprachigen Ländern.

BMW R90 S mit Scheibenbremsen vorne

Und erntete damit eine Menge Zustimmung. Die R90 S war auch fahrwerkstechnisch ihrer Leistung gewachsen - zumindest nach den Maßstäben der frühen siebziger Jahre. Erstmals gab es bei einem BMW-Motorrad ein Fünfganggetriebe, um die enorme Kraft im gewünschten Ausmaß auf die Straße zu bringen, und - viel wichtiger noch - eine Scheibenbremsanlage am Vorderrad, um die losgelassenen Pferdestärken auch wieder einzufangen.

Dieses Motorrad gefiel auf ganzer Linie

In anderen Disziplinen begeisterte die BMW R90 S die Kritiker ebenso. Ein Test im englischsprachigen Magazin "Cycle" von Januar 1976 lobte die Maschine wegen ihres niedrigen Verbrauchs, ihrer enormen Durchzugskraft und besonders für ihre ausgezeichnete Fertigungsqualität. Auch Komfort und Handlichkeit überzeugten.

Heute ein Motorrad-Klassiker

17.465 Exemplare verkaufte BMW von der R90 S, bis die Maschine im Jahr 1976 von der ähnlich geformten R100 S mit einem Liter Hubraum abgelöst wurde. Ihr Neupreis lag bei 9130 Mark, was gegenüber den rund 7000 Mark für eine Honda CB 750 Four und den etwa 8500 Mark für die Kawasaki Z1 nicht eben wenig war. Heute werden für gute Exemplare der BMW R90 S etwa 9000 Euro verlangt. Mit der Designstudie BMW Concept Ninety setzten die Münchner dem klassischen Sportmotorrad auch selbst ein Denkmal.

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