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Wespen können Gesichter unterscheiden

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 23.07.2021Lesedauer: 3 Min.
Common wasp (Vespula vulgaris)
Wespen: Im Gehirn einer Wespe finden ähnliche Prozesse wie im menschlichen Gehirn statt. (Quelle: Denja1/getty-images-bilder)
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Es gibt Insekten, die genau wissen, wem sie gegen√ľberstehen. Wissenschaftler haben erneut best√§tigt, dass viele von ihnen, wie beispielsweise Wespen und Honigbienen, Gesichter identifizieren k√∂nnen ‚Äď wie wir Menschen.

Es ist nicht neu, dass sich Insekten mit Hilfe von Duftstoffen und Pheromonen orientieren und sich gegenseitig erkennen. Interessant ist f√ľr die Wissenschaft allerdings, wie die Gesichtserkennung bei der Honigbiene (Apis mellifera) und bei der Europ√§ischen Wespe (Vespula vulgaris) funktioniert. Schlie√ülich ist ihr Gehirn im Vergleich zum menschlichen sehr klein, schafft es aber dennoch, komplexe Aufgaben wie die Identifikation von Gesichtern zu l√∂sen.

Das europ√§ische Forscherteam um die Neurowissenschaftler Aurore Avargu√©s-Weber und Daniele d‚ÄôAmaro fand heraus, dass im Gehirn der Honigbienen und Europ√§ischen Wespen die gleichen Prozesse bei der Identifikation von Lebewesen ablaufen wie beim Menschen: Einzelne Gesichtsmerkmale, wie die Nase, die Augen und der Mund, werden zu einem Bild zusammengef√ľgt. F√ľr die Wiedererkennung wird demnach kein gro√ües Gehirn ben√∂tigt ‚Äď auch Gehirne, die so gro√ü wie eine Stecknadel sind, schaffen es, diese komplexen Aufgaben zu meistern. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass es durch das geringere Volumen den Tieren nicht m√∂glich ist, sich eine gro√üe Anzahl von Gesichtsmerkmalen zu merken. Stattdessen reiche die Kapazit√§t zum kurzzeitigen Unterscheiden von Gesichtern aus.

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Es gibt allerdings noch weitere interessante Fakten √ľber Wespen, die nicht jedem bekannt sind.

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Wespen ernähren sich von Nektar

Der Speiseplan von Wespen ist sehr abweschlsungsreich. Hauptsächlich stehen Nektar, Obst und andere Insekten auf dem Speiseplan. Aber auch Zucker nehmen sie gerne zu sich. Die Honigwespe setzt bei ihrer Ernährung ausschließlich auf Pollen und Nektar, ähnlich wie die Biene. Nur die Papierwespe ernährt sich hauptsächlich von Aas und toten Insekten.

Nicht nur Essen zieht Wespen an

Wespen nehmen nicht nur den Geruch von s√ľ√üen und deftigen Speisen wahr. Auch die Exkremente der Blattl√§use ziehen Wespen an. M√∂chten Sie keine Wespen in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon haben, sollten Sie nicht nur Ihr Essen und Ihre Getr√§nke abdecken, sondern auch einen m√∂glichen Blattlausbefall an Ihren Pflanzen bek√§mpfen.

Zus√§tzlich werden Wespen auch von g√§rendem Obst angezogen. Denken Sie also auch daran, faulige Fr√ľchte an B√§umen oder auf dem Boden zu entfernen.

Ohne Feigenwespen gäbe es keine Feigen

Die einzigen Best√§uber von Feigenpflanzen sind Feigenwespen. Ohne Feigenwespen g√§be es keine Feigen. Bei dem Best√§uben m√ľssen die Wespen allerdings durch derart enge √Ėffnungen fliegen, dass sie ihre Fl√ľgel, ihre Antennen und teilweise auch ihre Beine verlieren und in der Feigenbl√ľte sterben.

Zwar befindet sich das tote Insekt dann noch in der Feige, durch zahlreiche Enzyme wird es allerdings so stark zersetzt, dass in der Frucht keine Wespenteile mehr zu finden sind.

Wespen sind die besseren Drogenfahnder

US-amerikanische Forscher haben herausgefunden, dass Wespen Rauschgift und Sprengstoff aufsp√ľren k√∂nnen. Sie k√∂nnen dazu trainiert werden, die Ger√ľche von Drogen und Sprengstoff zu erkennen und davon unruhig zu werden. Diese Hektik der Insekten erkennt ein Computer und l√∂st einen entsprechenden Alarm aus.

Das Problem dabei ist allerdings, dass die Insekten h√∂chstens 22 Tage leben und somit st√§ndig neue Insekten gez√ľchtet und trainiert werden m√ľssen.

Wespen stechen und beißen

Wespen stechen nicht nur. Es gibt auch Arten, die bei√üen. Laut dem Naturschutzbund Deutschland e. V. (NABU) gibt es nur eine geringe Anzahl von Wespenarten, die bei Bedrohung zustechen. Und auch m√§nnliche Wespen sind nicht in der Lage, wirklich zuzustechen. Sie f√ľhren lediglich die gleiche Bewegung mit ihrem Hinterteil aus, f√ľhren jedoch keinen Stachel in die Haut. M√§nnliche Wespen imitieren durch die Bewegung einen Angriff.

Wespen tragen ihre Rivalen davon

Ameisen sind f√ľr Wespen Konkurrenten bei der Nahrungssuche. Bedienen sich Ameisen an dem Essen der Wespen, werden diese von den fliegenden Insekten an einen anderen Ort getragen. Ein Kampf um die Nahrungsquelle ist laut Wissenschaftlern f√ľr die Wespen gef√§hrlich, da die Ameisen ein Gift spritzen.

Wespe und Ameise
Wespen: Ameisen sind Futterkonkurrenten von Wespen. Aber anstatt mit ihnen zu k√§mpfen, tragen Wespen ihre Rivalen einfach an einen anderen Ort. (Quelle: –ź–Ľ–Ķ–ļ—Ā–Ķ–Ļ –§–ł–Ľ–į—ā–ĺ–≤/getty-images-bilder)

Wespen sind n√ľtzlich

Wespen sind nat√ľrliche Sch√§dlingsbek√§mpfer. Sie ern√§hren sich unter anderem von Faltern und Blattl√§usen und helfen auch beim Best√§uben von Bl√ľten. Dar√ľber hinaus sind sie Nahrungsquelle vieler Vogelarten.

Wespen töten kann bis zu 50.000 Euro Strafe kosten
In Deutschland stehen die beiden Wespenarten Deutsche Wespe (Paravespula germanica) und Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris) unter Naturschutz. Es ist daher verboten, Wespen "mutwillig zu beunruhigen oder ohne vern√ľnftigen Grund zu fangen, zu verletzen oder zu t√∂ten," so ¬ß 39 Abs. 1 Nr. 1 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG).

Auch tote Wespen können stechen

Der Stechreflex einer Wespe dauert √ľber ihren Tod hinaus an. Auch das Gift, welches die starken Hautreaktionen und den Schmerz ausl√∂sen, sind noch im Stachel enthalten. Es ist daher wichtig, tote Wespen nicht anzufassen. Entfernen Sie die Tiere mit einer Pinzette.

Größte Wespe ist sechs Zentimeter groß

Die größte bisher bekannte Wespe wurde in Indonesien gefangen. Sie misst bis zu sechs Zentimeter, ist schwarz und gehört zur Gattung Dalara. Die Männchen haben einen sehr großen Kiefer, den sie vor allem zur Verteidigung einsetzen.

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