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Vogel des Jahres 2022: Dieser Vogel liegt beim Ranking aktuell vorne

Halbzeitstand  

Wiedehopf und Mehlschwalbe liegen bei Vogel-Wahl vorne

26.10.2021, 11:05 Uhr | fls, t-online

Vogel des Jahres 2022: Dieser Vogel liegt beim Ranking aktuell vorne. Ein Wiedehopf füttert seinen Nachwuchs (Symbolbild): Die Vogelart ist in Deutschland heimisch, hat es jedoch zunehmend schwer, Insekten, Würmer und Brutplätze zu finden. (Quelle: imago images/Thomas Hinsche)

Ein Wiedehopf füttert seinen Nachwuchs (Symbolbild): Die Vogelart ist in Deutschland heimisch, hat es jedoch zunehmend schwer, Insekten, Würmer und Brutplätze zu finden. (Quelle: Thomas Hinsche/imago images)

Bei der Wahl zum Vogel des Jahres zeichnen sich Favoriten ab. Doch noch kann abgestimmt werden. Mit der Wahl will der Nabu Aufmerksamkeit für Futterknappheit und schwindende Lebensräume der Vögel schaffen. 

Feldsperling, Steinschmätzer, oder doch der Bluthänfling? Bei der Wahl zum Vogel des Jahres der Naturschutzvereinigung Nabu, bei der t-online Medienpartner ist, stehen in diesem Jahr fünf Vogelarten zur Auswahl. Noch bis zum 18. November können Sie hier online für Ihren Favoriten abstimmen – doch schon jetzt zeichnet sich ab, wer die Nase vorn hat.

Zur Halbzeit führen laut Nabu der Wiedehopf sowie die Mehlschwalbe. "Doch auch Steinschmätzer, Feldsperling und Bluthänfling können sich noch Hoffnung auf den Titel Vogel des Jahres 2022 machen“, so Nabu-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Bisher hätten bereits 85.000 Menschen abgestimmt. Miller: "Da wir aber erst Halbzeit haben und unser virtuelles Wahllokal noch ganze drei Wochen geöffnet ist, dürften es noch deutlich mehr Stimmen werden, die die Rangliste völlig durcheinander wirbeln können.“

Die fünf Vögel stehen dabei für ein Naturschutzthema, das laut Nabu mehr Aufmerksamkeit braucht. Dabei gehe es vor allem um Futterknappheit und schrumpfende Lebensräume.

Ein Feldsperling im Anflug (Symbolbild): Der kleine Bruder des Haussperlings wird umgangssprachlich ebenfalls als "Spatz" bezeichnet. Auch er hat es nicht mehr so leicht wie früher. (Quelle: imago images/F. Hecker)Ein Feldsperling im Anflug (Symbolbild): Der kleine Bruder des Haussperlings wird umgangssprachlich auch als "Spatz" bezeichnet. Auch er hat es nicht mehr so leicht wie früher. (Quelle: F. Hecker/imago images)

Versiegelte Böden, Gebäudesanierungen, dichte Bebauung, monotone Ackerlandschaften und pestizidverseuchte Wiesen und Weinberge erschweren es den Vögeln, sichere Brut- und Nistplätze zu finden. Gleichzeitig führt das Insektensterben dazu, dass die Futtersuche immer häufiger erfolglos bleibt.

Im vergangenen Jahr gaben knapp eine halbe Million Menschen ihre Stimme für den Vogel des Jahres 2021 ab. Gewinner wurde das Rotkehlchen.

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Brombeerzweig (Symbolbild): Obwohl es nicht bedroht ist, leidet es wie alle 307 heimischen Vogelarten darunter, dass Lebensräume und Nahrung knapper werden.  (Quelle: imago images)Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Brombeerzweig (Symbolbild): Obwohl es nicht bedroht ist, leidet es wie alle 307 heimischen Vogelarten darunter, dass Lebensräume und Nahrung knapper werden. (Quelle: imago images)

Um den Fokus stärker auf gefährdete Arten statt beliebte Gartenvögel zu legen, präsentiert der Nabu in diesem Jahr erstmals eine Vorauswahl zur öffentlichen Abstimmung. Der Vogel des Jahres wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt.

Das virtuelle Wahlbüro der Organisation schließt am Vormittag des 18. Novembers 2021. Der Sieger wird noch am selben Tag bekannt gegeben.

Verwendete Quellen:
  • Nabu-Pressemitteilung

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