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Gewittertierchen bekämpfen: Hilfreiche Tipps


Lästige Gewittertierchen erfolgreich bekämpfen

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 26.08.2022Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Gewittertierchen: In Deutschland gibt es bis zu 30 verschiedene Thripse-Arten.
Gewittertierchen: In Deutschland gibt es bis zu 30 verschiedene Thripse-Arten. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Sie mögen noch so klein sein, dennoch können die Fransenflügler Ihnen und vor allem Ihren Pflanzen schaden. Wie werden Sie Gewitterfliegen los?

Das Wichtigste im Überblick


  • Gewittertierchen an Pflanzen bekämpfen
  • Gewittertierchen auf der Haut bekämpfen
  • Gewittertierchen in der Wohnung bekämpfen

Kaum ist es draußen schwül, sind die kleinen schwarzen Fliegen überall zu sehen: Gewittertierchen. Die Fransenflügler (Thysanoptera) schweben mithilfe der Luftmassen von Ort zu Ort. Daher werden sie auch als Luftplankton bezeichnet. Bei normalen Witterungsbedingungen sind sie selten zu sehen. Das liegt daran, dass bei schwülem Wetter die Luftschicht, in der sich die Gewitterfliegen aufhalten, nach unten gedrückt wird.

Bei optimalen Bedingungen leben Gewittertierchen etwa 75 Tage. Sind die Temperaturen über 35 Grad Celsius, verringert sich ihre Lebensdauer auf 9 Tage. Bei unter 15 Grad Celsius sterben sie nach 46 Tagen.

Gewittertierchen an Pflanzen bekämpfen

Gewitterfliegen (die Art Monophagie) können Pflanzen befallen. Das kann problematisch werden, da sie die Pflanzen aussaugen. Daraufhin verfärben sich die Stängel und Blätter hell oder silbrig glänzend. Stellen Sie befallene Zimmerpflanzen unter die Dusche oder besprühen Sie sie mit Wasser. Pflanzen im Garten können Sie mit dem Wasserstrahl des Gartenschlauchs abbrausen.

Ist der Befall so stark, dass Wasser nicht mehr hilft, können Sie Hausmittel wie Brennnesselsud oder Ackerschatelhalm-Sud verwenden. Mehr über die Herstellung haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst. Helfen auch diese Tricks nicht, können Sie Seifenlauge auf die befallenen Pflanzenteile sprühen. Aber Achtung: Verwenden Sie nicht zu viel Lauge, denn die Substanzen darin können der Pflanze schaden.

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Pflanzenschutzämter empfehlen erst bei einem sehr starken Befall den Einsatz von Insektiziden, da es sich oft um einen optischen Mangel an der Pflanze handelt und sie durch die Schäden der Fransenflügler nicht eingeht.

Gewittertierchen auf der Haut bekämpfen

Fransenflügler werden auch als Lästling eingestuft. Vor allem, weil sie bei schwül-warmem Wetter massenhaft auftreten und sich dann auch auf den Armen, Beinen und im Gesicht von Menschen niederlassen. Das ist zwar lästig. Es gibt aber noch einen weiteren Grund, weshalb einige Menschen Gewittertierchen auf der Haut am liebsten verhindern wollen. Denn einige Arten der Fransenflügler können auch Menschen stechen. Da sie dabei auch Speichel absondern, kann es zu Hautreaktionen – ähnlich wie bei einem Mückenbiss – kommen.

Im Gegensatz zu Mücken ernähren sich die Fransenflügler allerdings nicht von Blut – so tief reicht ihr Mundwerkzeug meist auch nicht. Es wird eher davon ausgegangen, dass sie versuchen, den Schweiß auf der Haut und somit Feuchtigkeit aufzunehmen oder dass sie verwirrt sind und den Menschen für eine Nahrungsquelle halten.

Wenn Sie nicht möchten, dass Gewittertiere auf Ihrer Haut landen, können Sie durch das Tragen dunkler Kleidung zumindest die Anzahl eindämmen. Denn durch helle und leuchtende Farben werden die Insekten angezogen.

Sind die Lästlinge bereits auf Ihrer Haut oder Ihrer Kleidung gelandet, wischen Sie sie einfach ab oder entfernen Sie sie mit einer Fusselrolle. Alternativ können Sie die Tiere auch mit Klebe- oder Kreppband aufsammeln.

Gewittertierchen in der Wohnung bekämpfen

Um Ihre Pflanzen und sich selbst zu schützen, sollten Sie Fransenflügler auch aus Ihrer Wohnung entfernen. Hierbei kann beispielsweise ein feuchter Lappen, eine Fusselrolle oder sogar der Staubsauger helfen.

Da die Gewittertierchen auch durch das Fliegengitter kommen können, sollten Sie nur dann lüften, wenn die Luftfeuchtigkeit draußen geringer ist, es also nicht schwül-warm ist. Zusätzlich sollten Sie vor dem Betreten der Wohnung oder des Hauses die Kleidung kontrollieren und möglichst alle Lästlinge entfernen.

Gewittertierchen im Monitor

Es kann vorkommen, dass Fransenflügler in die Lüftungsschlitze eines Monitors kriechen und dann zwischen die Diffusorfolie und das Panelglas wandern. Problematisch ist es vor allem dann, wenn die Tiere dort verenden und als schwarzer Fleck stets sichtbar dort verbleiben. Zwar geben die meisten Hersteller an, dass weder Insekten noch Staub zwischen die Diffusorfolie und das Panelglas gelangen, dennoch berichten einige Nutzer von derartigen Vorfällen. Daher kann es wichtig sein, die Gewittertierchen in der Wohnung zu bekämpfen.

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Verwendete Quellen
  • br.de "Was hilft gegen Gewitterfliegen?"
  • gartenjournal.de "Aus dem Leben der Gewittertierchen"
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