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Dortmund: Kliniken benötigen Blutspenden vor Riesen-Evakuierung

Für Bombenentschärfung  

Kliniken benötigen Blutspenden vor Riesen-Evakuierung

03.01.2020, 12:43 Uhr | t-online.de

Dortmund: Kliniken benötigen Blutspenden vor Riesen-Evakuierung. Eine junge Frau spendet Blut (Symbolbild): Die Dortmunder Kliniken sind derzeit auf Blutreserven angewiesen. (Quelle: imago images/Lightpoet)

Eine junge Frau spendet Blut (Symbolbild): Die Dortmunder Kliniken sind derzeit auf Blutreserven angewiesen. (Quelle: Lightpoet/imago images)

Im Januar steht im Klinikviertel in Dortmund eine Mega-Evakuierung an. Rund 14.000 Menschen sind davon betroffen. Bevor es soweit ist, muss das Klinikum genügend Blutreserven auftreiben und braucht dafür Spender.

Im Rahmen von Bombenentschärfungen werden rund um den 11. und 12. Januar in Dortmund knapp 14.000 Menschen evakuiert. Betroffen ist davon vor allem das Klinikviertel und das hat Auswirkungen auf die Blutversorgung der Dortmunder Krankenhäuser.

Die Blutbank des Klinikums an der Alexanderstraße wird im Zeitraum der Evakuierungsmaßnahmen zwar in das Klinikzentrum Nord verlegt, aber die klinikumseigene Blutspende bleibt währenddessen geschlossen. Das Institut für Transfusionsmedizin ruft deshalb alle möglichen Spender auf, rechtzeitig vor dem Januar-Wochenende zur Blutspende in der Alexanderstraße zu kommen.

"Wir müssen unsere Depots im Vorfeld der Evakuierung dringend auffüllen", sagt Uwe Cassens, Direktor des Instituts für Transfusionsmedizin. Patienten, die nicht entlassen werden können, werden schließlich weiterhin betreut und bei eventuellen Notfällen muss eine Blutversorgung durch Transfusionen gewährleistet werden können, ergänzt er. Auch die meisten anderen Dortmunder Krankenhäuser sind auf den Blutvorrat der Klinik angewiesen. Außerdem sei für die Wiederaufnahme des Betriebs am 13. Januar ein Grundvorrat nötig.

Weniger Blut als benötigt verfügbar

Die im Krankenhausalltag benötigte Blutmenge würde auch ohne den Ausfall Mitte Januar die Anzahl der bereits gespendeten Konserven übersteigen. "Pro Tag werden 50 Liter, also 100 gesunde Spender benötigt", berichtet das Klinikum Dortmund. Zusätzlich würden in der kalten Jahreszeit Langzeitspender aufgrund von Grippe und Erkältung ausfallen, ergänzt Cassens.

Spenden kann jeder Erwachsene zwischen 18 und 68 Jahren, der über 50 Kilogramm wiegt. Montags und freitags von 8 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 8 bis 19 Uhr sowie samstags von 8 bis 14 Uhr stehen die Türen an der Alexanderstraße Spendewilligen offen. Bei der ersten Spende gibt es sogar einen 20-Euro-Gutschein für die Thier-Galerie, ab der zweiten Spende ein Aufwandsentschädigung von 20 Euro.

Verwendete Quellen:

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