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Corona: Dortmund verhängt hohe Strafen für "Car-Freitag"-Raser

Tuner-Treffen vor Ostern  

Dortmund verhängt hohe Strafen für "Car-Freitag"-Raser

09.04.2020, 12:26 Uhr | t-online

Corona: Dortmund verhängt hohe Strafen für "Car-Freitag"-Raser. Tuning-Autos und dessen Besitzer (Symbolbild): In Dortmund werden trotz der Corona-Krise zahlreiche Mitglieder der Tuning-Szene zum "Car-Freitag" erwartet. (Quelle: imago images/Michael Eichhammer)

Tuning-Autos und dessen Besitzer (Symbolbild): In Dortmund werden trotz der Corona-Krise zahlreiche Mitglieder der Tuning-Szene zum "Car-Freitag" erwartet. (Quelle: Michael Eichhammer/imago images)

Für die Tuning-Szene ist der "Car-Freitag" das Highlight des Jahres. Aus ganz NRW reisen Autoliebhaber nach Dortmund, um ihre Wagen vorzuführen. Doch das kann in diesem Jahr wirklich teuer werden.

Deutschlandweit gilt der "Car-Freitag" als der Tag im Jahr der Tuning- und Raser-Szene. Auch in Dortmund treffen sich jährlich zahlreiche Autoliebhaber mit ihren aufgemotzten Fahrzeugen. Doch der Karfreitag, dessen Name abgewandelt worden ist, hat eigentlich eine andere Bedeutung: ein stiller Feiertag. Deshalb warnt die Polizei die Autofans nun explizit. Vor allem jetzt, in Zeiten der Corona-Krise, könnten noch höhere Strafen als sonst üblich anfallen.

"Raser und Tuner meinten in den vergangenen Jahren immer wieder, den Karfreitag zum 'Car-Freitag' umbenennen zu müssen, um mit getunten Autos Rennen zu fahren und sich in Dortmund in Szene zu setzen", heißt es auf der städtische Webseite. Deshalb gehen Ordnungsamt und Polizei auch in diesem Jahr konsequent vor.

"Wer nicht hören will, muss fühlen"

Trotz der Coronavirus-Pandemie rechnet die Polizei mit Anreisen aus ganz Nordrhein-Westfalen. Ein Ausflug nach Dortmund kann jedoch teuer werden."Die allermeisten Menschen schränken gerade ihr Leben stark ein, damit wir alle die Pandemie in den Griff bekommen. Dann gibt es Leute, die meinen, dass diese Regeln an ihrem 'Car-Freitag' für sie nicht gelten. Wer nicht hören will, muss fühlen", sagt Lorenz Schnadt, Leiter der Direktion Verkehr in Dortmund.

Wer sich dennoch nicht an die Regeln hält, der müsse nicht nur mit Bußgeldern, sondern auch mit Gutachterkosten, Abschleppgebühren und möglicherweise Gerichtskosten rechnen. Zudem gilt: Straßen sind öffentlicher Raum, in dem es aufgrund des Corona-Kontaktverbotes nach wie vor gilt, die Gebote einzuhalten.

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