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Dortmund: Drei brutale Überfälle auf Frauen – hohe Haftstrafe

Schwere Vorwürfe  

Zwölf Jahre Haft für drei brutale Überfälle auf Frauen

17.12.2020, 17:58 Uhr | dpa

Dortmund: Drei brutale Überfälle auf Frauen – hohe Haftstrafe. Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz (Symbolbild): Nach der Haftstrafe muss der Täter in eine Sicherheitsverwahrung. (Quelle: dpa/Uli Deck)

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz (Symbolbild): Nach der Haftstrafe muss der Täter in eine Sicherheitsverwahrung. (Quelle: Uli Deck/dpa)

Wegen brutaler Überfalle auf Frauen musste sich ein Mann in Dortmund vor dem Landgericht verantworten. Jetzt wurde er verurteilt. 

Nach drei brutalen Überfällen auf Frauen hat das Dortmunder Landgericht einen 33-jährigen Mann zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Darüber hinaus ordneten die Richter seine anschließende Unterbringung in der Sicherungsverwahrung an. Der Angeklagte nahm die Entscheidung demonstrativ gelassen hin. Das Urteil lautet auf Vergewaltigung, Raub und gefährliche Körperverletzung.

Laut Urteil hat der 33-Jährige im Dezember 2019 innerhalb weniger Tage zwei Frauen nachts auf dem Heimweg verfolgt und dann brutal von hinten attackiert. Eines der Opfer erlitt durch die wuchtigen Schläge mehrere Platzwunden und Knochenbrüche im Gesicht. Der Notarzt, der als erster am Tatort war, musste noch während seiner Zeugenaussage vor Gericht mit den Tränen kämpfen.

Er habe Angst gehabt, dass die Frau ohnmächtig werden könnte, sagte der Mediziner den Richtern. Weil das Gesicht des Opfers stark angeschwollen war, hätte er in diesem Fall wohl keinen Beatmungsschlauch einführen können. Nach der Festnahme des Mannes konnte ihm die Polizei dann noch eine weitere Tat aus 2016 nachweisen.

Eines der Opfer hatte sich nach dem Plädoyer ihres Nebenklage-Anwalts auch noch einmal selbst an den Angeklagten gewandt. "Sie können froh sein, dass wir Frauen nur Gerechtigkeit wollen – und keine Rache", sagte sie. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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