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Dortmund/Lünen: Steag-Kraftwerk erfolgreich gesprengt

420 Kilo Sprengstoff  

Steag-Kraftwerk in Lünen erfolgreich gesprengt

28.03.2021, 12:52 Uhr | dpa

Video zeigt spektakuläre Sprengung von Kohlekraftwerk in NRW

Teile des früheren Kohlekraftwerks im nordrhein-westfälischen Lünen sind am Sonntag planmäßig gesprengt worden. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Spektakel per Livestream im Internet übertragen. (Quelle: t-online/dpa)

Sprengung in Lünen: Aufnahmen zeigen, wie Teile des Kohlekraftwerks dem Erdboden gleich gemacht werden. (Quelle: t-online)


420 Kilogramm Sprengstoff waren notwendig, um das 2018 stillgelegte Kraftwerk in Lünen platt zu machen. Tausende sahen sich das Spektakel im Livestream an.

Nur wenige Minuten nach dem Schornstein sind am Sonntagmittag das Kesselhaus und der Kühlturm des ehemaligen Steag-Kraftwerks in Lünen gesprengt worden. Auch hier verlief nach Angaben der Abbruchfirma Hagedorn alles nach Plan. Zuvor war der 250 Meter hohe Schornstein in einer sogenannten Faltung zu Fall gebracht worden. Dabei knickten wie vorgesehen der gemauerte obere Teil nach Westen, der untere Teil nach Osten ein. 

Wegen der Corona-Pandemie hatte das Abbruchunternehmen die Sprengungen in einem Livestream gezeigt. Damit sollte verhindert werden, dass sich Menschenansammlungen mit Schaulustigen bildeten. Das Gebiet war weiträumig abgesperrt, die Nachbarschaft evakuiert worden. Stadt und Behörden hatten aufgerufen, die Sprengungen online zu verfolgen. Tausende sahen sich das Spektakel, das von Drohnen aufgezeichnet wurde, im Netz an.

Sprengung des Steag-Kraftwerks Lünen: Insgesamt kamen 420 Kilo Sprengstoff zum Einsatz. (Quelle: dpa/Guido Kirchner)Sprengung des Steag-Kraftwerks Lünen: Insgesamt kamen 420 Kilo Sprengstoff zum Einsatz.

420 Kilo Sprengstoff haben somit die vielen Menschen bekannten Landmarken des Kraftwerks dem Erdboden gleich gemacht. Der rund 80 Jahre alte Stromerzeuger war 2018 stillgelegt worden. Auf dem Industrieareal sollen in Zukunft neue Unternehmen angesiedelt werden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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