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Interaktiver Dortmund-"Tatort": In diesem Krimi spielen Sie selbst die Hauptrolle

Als Verdächtiger  

In diesem Dortmund-"Tatort" können Sie selbst mitspielen

25.10.2021, 19:15 Uhr | t-online, mtt

Interaktiver Dortmund-"Tatort": In diesem Krimi spielen Sie selbst die Hauptrolle. Anna Schudt und Rick Okon (Archivbild): Die beiden "Tatort"-Schauspieler treten in dem interaktiven Hörspiel als die Ermittler Martina Bönisch und Jan Pawlak auf. (Quelle: imago images/Future Image)

Anna Schudt und Rick Okon (Archivbild): Die beiden "Tatort"-Schauspieler treten in dem interaktiven Hörspiel als die Ermittler Martina Bönisch und Jan Pawlak auf. (Quelle: Future Image/imago images)

Eine unbekannte Leiche, ganz viel Blut – und der Hörer in der Hauptrolle des Verdächtigen. Beim "Tatort" kann man jetzt selbst ins Geschehen eingreifen, während das Dortmunder Ermittlerteam den Fall zu lösen versucht.

Das interaktive "Tatort"-Hörspiel "Lücken" ist online. Der Spieler schlüpft in die Rolle des Verdächtigen und kann das Geschehen durch seine Entscheidungen beeinflussen. Spielen lässt sich die Episode entweder im Browser oder per Sprachsteuerung mit Alexa beziehungsweise Google Home.

Es ermittelt das Dortmunder "Tatort"-Team: Rosa Herzog (Stefanie Reinsperger), Martina Bönisch (Anna Schudt) und Jan Pawlak (Rick Okon) sind mit dabei, Jörg Hartmann als Hauptkommissar Faber fehlt.

Unter Verdacht: Fahrradkurier Tarek Terziyan, gesprochen von Erol Afşin (l.). Rechts daneben die Ermittler vom Dortmunder Team. (Quelle: WDR/Stephan Pick/Kerem Bakir/Getty Images/wabeno/Collage:ARD)Unter Verdacht: Fahrradkurier Tarek Terziyan, gesprochen von Erol Afşin (l.). Rechts daneben die Ermittler vom Dortmunder Team. (Quelle: WDR/Stephan Pick/Kerem Bakir/Getty Images/wabeno/Collage:ARD)

Puls fühlen? Oder die fremde Frau lieber nicht berühren?

Der Fall: Fahrradkurier Tarek Terziyan (gesprochen von Erol Afşin) erwacht mit einem Brummschädel in einer fremden Wohnung. Verwirrt bemerkt er überall verstreute Papiere, in seiner Hand hält er zu seiner Überraschung eine Pistole. Nicht weit von ihm liegt eine leblose Frau in einer Blutlache. Soll er ihren Puls fühlen? Oder sie lieber nicht berühren?

Das ist die erste Auswahlmöglichkeit, vor der der Hörer im Spiel steht. Je nachdem wie man sich entscheidet, entwickelt sich die Geschichte anders. Es gibt drei grundsätzliche Stränge und zehn verschiedene Enden.

Dortmunder Fall: "Ein Labyrinth" 

Und der mysteriöse Fall wird schnell komplex: Die Ermordete war Journalistin und recherchierte gerade zum Thema Gewalt und Rassismus bei der Polizei. Auch zwei Beamte geraten unter Verdacht.

Aber lässt sich der erhärten? Oder bleibt Fahrradkurier Terziyan der Gelackmeierte? Auch der Zufall entscheidet am Ende mit über das Schicksal des ersten Verdächtigen.

"Das ist schon ein bisschen wie ein Labyrinth", sagt Stefanie Reinsperger, die seit Februar als Hauptkommissarin Rosa Herzog das Dortmunder Ermittlerteam verstärkt, laut WDR-Mitteilung. Und Regisseur Martin Zylka beschreibt die Schwierigkeiten, bei dem nichtlinearen Konzept den Überblick zu behalten, so: "Man hat es hier wirklich schon etwas mit dramaturgischem Wahnsinn zu tun."

"Lücken" ist bereits das zweite interaktive "Tatort"-Hörspiel. Im Fall "Höllenfeuer" hatte zuvor das Münchner Team ermittelt.

Verwendete Quellen:

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