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Watzke: GeschÀftsmodell funktioniert nicht vollumfÀnglich

Von dpa
02.12.2021Lesedauer: 2 Min.
BVB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer Watzke
Hans-Joachim Watzke, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Borussia Dortmund (BVB). (Quelle: David Inderlied/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Die Hauptversammlung der AktionĂ€re von Borussia Dortmund wurde am Donnerstag ĂŒberschattet von der Corona-Pandemie. GeschĂ€ftsfĂŒhrer Hans-Joachim Watzke appellierte an die Politik, die Corona-Entscheidungen mit Maß und Mitte zu treffen. Der Verein sei wegen der hohen Infektionszahlen bereit, die Zuschauerzahl um zwei Drittel von 81.000 auf rund 26.000 zu reduzieren, sagte Watzke. Dabei betonte er bei der Onlineveranstaltung, dass der Fußball kein Treiber des Infektionsgeschehens sei. Der BVB-GeschĂ€ftsfĂŒhrer rief die Politik auf, keine populistischen Forderungen aufzustellen, "um von den eigenen VersĂ€umnissen abzulenken".

Der Verein musste am Mittwoch den Verkauf von 67.000 Tickets fĂŒr das Spitzenspiel gegen den FC Bayern MĂŒnchen am Samstag stornieren und wartete wĂ€hrend der Versammlung auf eine Entscheidung der MinisterprĂ€sidenten-Konferenz zu VerschĂ€rfungen der Regeln bei Großveranstaltungen. Nach dem Ende der Hauptversammlung kam dann am Nachmittag die Nachricht aus Berlin. In die Fußballstadien dĂŒrfen höchstens 15.000 Zuschauer kommen.

Die Borussia Dortmund KGaA hatte im zurĂŒckliegenden GeschĂ€ftsjahr 2020/2021 wegen fehlender Zuschauereinnahmen in der Pandemie einen Verlust von ĂŒber 72 Millionen Euro verbucht. Aus diesem Grund schĂŒttet der Pokalsieger der vergangenen Saison auch keine Dividende an seine AktionĂ€re aus.

"Covid hat uns in den letzten zwei Jahren massiv geprĂ€gt. Das hat dazu gefĂŒhrt, dass unser GeschĂ€ftsmodell nicht mehr vollumfĂ€nglich funktioniert", sagte Watzke in seiner Rede. Er verwies auf den Aktienkurs, der vor der Pandemie bei 9 bis 10 Euro lag. Am Donnerstag lag der Wert bei knapp ĂŒber 4 Euro.

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Nach Angaben von Watzke nimmt der Verein bei einem ausverkauften Spiel 4 Millionen Euro mit Tickets und Catering ein. Entsprechend hoch wĂ€re der Ausfall bei 17 Heimspielen ohne Zuschauer. FinanzgeschĂ€ftsfĂŒhrer Thomas Tress geht aber davon aus, dass der Verlust im laufenden GeschĂ€ftsjahr wegen der RĂŒckkehr der Zuschauer deutlich unter dem des GeschĂ€ftsjahres 2020/2021 liegt.

Borussia Dortmund hatte im zurĂŒckliegenden GeschĂ€ftsjahr bei einem Umsatz von rund 324 Millionen Euro neben dem Pokalsieg das Achtelfinale in der Champions League erreicht und sich in der Meisterschaft erneut fĂŒr die europĂ€ische Königsklasse qualifiziert. Dort schied das Team von Trainer Marco Rose jetzt allerdings in der Gruppenphase aus. Dem BVB gehen so rund 13 Millionen Euro verloren.

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