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"Folgen sind dramatisch und katastrophal"

Von t-online, nhe

Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Die gesperrte Talbrücke Rahmede: Die Belastungen durch den umgeleiteten Verkehr in der Stadt sind groß.
Die gesperrte Talbrücke Rahmede: Die Belastungen durch den umgeleiteten Verkehr in der Stadt sind groß. (Quelle: Sven Prillwitz)
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Die Autobahn 45 zwischen Lüdenscheid-Nord und Lüdenscheid-Mitte ist wegen einer maroden Brücke durchtrennt

Der notwendige Abriss der maroden Talbrücke Rahmede der Autobahn 45 bei Lüdenscheid hat große Auswirkungen auf die Stadt. Das macht Oberbürgermeister Sebastian Wagemeyer in seiner Neujahrsansprache deutlich. "Zehntausende Fahrzeuge, die eigentlich an unserer Stadt vorbeirollen, quetschen sich nun durch unserer Straßen", sagt er.

Der Verkehr auf der wichtigen Verkehrsachse zwischen dem östlichen Ruhrgebiet und Frankfurt wird bereits seit dem 2. Dezember über Umleitungen durch das Stadtgebiet geführt. Seit vergangenem Freitag ist klar, dass die durch Risse und Korrosionsschäden belastete Brücke abgerissen und neugebaut werden muss.

Die Umleitungsstrecken durch Lüdenscheid seien aber überlastet und sowohl Nebenstraßen als auch Wohngebiete verstopft. "Auch Staus, lange Wartezeiten und viele gefährliche Situationen im Straßenverkehr sind die Folge." Alles in allem seien die "Folgen in jeder Hinsicht dramatisch und katastrophal", fasst Wagemeyer zusammen.

Gesperrte Rahmede-Talbrücke: "Anwohner leiden"

"Das wirkt sich auf die Lebensqualität zahlloser Anwohner aus, die rund um die Uhr unter dem Lärm und den Abgasen leiden, die keinen Schlaf mehr finden, die geschafft sind".

Daher fordert er Bund und Land auf, die zugesicherten Hilfen schnell und umfassend umzusetzen. Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) drängte am Montag ebenfalls auf einen schnellen Neubau. Er wies die Autobahn GmbH des Bundes an, dazu alle erforderlichen Ressourcen und Mittel zur Verfügung zu stellen, wie eine Sprecherin des Verkehrsministeriums der "Westfalenpost" mitteilte.

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Arbeiten an der Rahmede-Talbrücke (Archivbild): Die Belastungen durch die Sperrung sind für die Stadt Lüdenscheid enorm.
Arbeiten an der Rahmede-Talbrücke (Archivbild): Die Belastungen durch die Sperrung sind für die Stadt Lüdenscheid enorm. (Quelle: Hans Blossey/imago-images-bilder)

Laut Wagemeyer sei aber nicht nur die Optimierung der Verkehrsreduktion wichtig, sondern auch die finanzielle Unterstützung für Unternehmen. Die Sperrung der A45 sei "existenzbedrohend für zahlreiche Firmen", da sie auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen seien. Insbesondere mit Blick auf die voraussichtliche Zeit für den Neubau.

Die Leiterin der Westfalen-Niederlassung, Elfriede Saurwein-Braksiek, nannte bisher als Zeitziel für einen Neubau fünf Jahre. NRW-Verkehrsministerin Ina Brandes (CDU) hatte den Bund wiederholt aufgefordert, beim Neubau Gas zu geben und dafür unter anderem auf erneute Planfeststellung sowie Umweltverträglichkeitsprüfung zu verzichten.

Auto "verirrte" sich auf Brücke

Ursprünglich hatte die Autobahn GmbH geplant, nach einer notdürftigen Verstärkung der Brücke den Verkehr nach rund drei Monaten zumindest für den Autoverkehr wieder freigeben zu können. Bei der Niederlassung Westfalen hieß es allerdings am Montag auf dpa-Anfrage, dass jetzt selbst eigene Fahrzeuge das Bauwerk nicht mehr befahren.

Zuvor hatte das Online-Portal "come-on.de" aus Lüdenscheid berichtet, an den Zufahrten zur Talbrücke in 80 Metern Höhe seien Absperrgitter errichtet und mit Vorhängeschlössern festgekettet worden.

Man habe einen Bauzaun aufgestellt, weil sich zuvor tatsächlich noch ein Auto auf die Brücke "verirrt" habe, sagte dazu Autobahn-Sprecher Bernd Löchter. "Es ist aber keineswegs so, dass die Brücke einsturzgefährdet wäre", betonte er.

Die A45 ist eine wichtige Achse vom Ruhrgebiet in den Süden Deutschlands in Richtung Frankfurt. Seit Jahren werden auf der Strecke Brücken saniert oder neu gebaut. Die neue Sperrung reiht sich in eine lange Liste von Problemfällen in NRW ein. Mehrere Rheinbrücken sind baufällig. Hier wird der Verkehr reduziert und der Schwerlastverkehr zum Teil mit Sperren abgeleitet.

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Von Thomas Terhorst
Lüdenscheid

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