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Streit um Nachtflugverkehr – OVG verhandelt

Von dpa
Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Das Oberverwaltungsgericht für NRW am Dienstag: Es läuft eine Verhandlung im Verfahren um den Nachtflugverkehr am Flughafen Dortmund.
Das Oberverwaltungsgericht für NRW am Dienstag: Es läuft eine Verhandlung im Verfahren um den Nachtflugverkehr am Flughafen Dortmund. (Quelle: Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)
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Die Stadt Unna und Anwohner des Airports Dortmund klagen gegen den Nachtflugverkehr. Eine Ausweitung der Zeiten sei unzureichend geprüft worden, heißt es. Nun geht der Fall erneut vor Gericht.

Im Streit um Nachtflugverkehr am Dortmunder Flughafen verhandelt das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen am Dienstag und Mittwoch. Kläger sind die Stadt Unna sowie fünf Anwohner aus der Umgebung des Flughafens. Dabei geht es bei der mündlichen Verhandlung um Genehmigungen der Bezirksregierung Münster zu den auf die Nacht ausgeweiteten Betriebszeiten vom 1. August 2018.

Demnach hat der Flughafen Betriebszeiten von 6 bis 22 Uhr. In Ausnahmefällen sind dabei aber im Schnitt vier Landungen pro Tag bis 23 Uhr möglich. Bei unverschuldeten Verspätungen reicht die Ausnahmegenehmigung sogar bis 23.30 Uhr. Bei Starts sieht die Genehmigung Zeiten bis 22.30 Uhr vor. Wird die Zahl der genehmigten Starts und Landungen nach 22 Uhr übertroffen, muss die Flugaufsicht der Bezirksregierung Münster zustimmen. Die Ausnahmeregelung gilt nur für Flugzeuge mit einer lärmarmen Bauweise.

Der Dortmunder Flughafen bei Nacht (Archivbild): Dort gelten Betriebszeiten von 6 bis 22 Uhr.
Der Dortmunder Flughafen bei Nacht (Archivbild): Dort gelten Betriebszeiten von 6 bis 22 Uhr. (Quelle: Hans Blossey/imago-images-bilder)
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Das OVG hatte bereits 2015 eine Genehmigung aus dem Jahr 2014 gekippt. Diese war allerdings weitreichender als die aus dem Jahr 2018. Die Kläger kritisieren weiterhin, dass der Bedarf für die Ausweitung noch immer unzureichend geprüft und Aspekte des Lärmschutzes fehlerhaft berücksichtigt wurden.

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Wegen der Corona-Pandemie und der zahlreichen Verfahrensteilnehmer weicht das Gericht auf größere Räumlichkeiten in einem Hotel aus. Im November musste das OVG zwei Verhandlungstage in der Halle Münsterland wegen eines Corona-Falls unter den Verfahrensbeteiligten absagen.

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