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Volle Bahnen ab Juni? – Unternehmen gelassen

Von Nils Heidemann

24.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein 9-Euro-Ticket und eine Bahn in Dortmund (Montage, Symbolbild): Die örtlichen Verkehrsunternehmen sehen den Start des 9-Euro-Tickets entspannt entgegen.
Ein 9-Euro-Ticket und eine Bahn in Dortmund (Montage, Symbolbild): Die örtlichen Verkehrsunternehmen sehen den Start des 9-Euro-Tickets entspannt entgegen. (Quelle: Aviation-Stock/Rüdiger Wölk/imago-images-bilder)
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Kurz nach Verkaufsstart am Montag meldete die Deutsche Bahn bereits 200.000 verkaufte 9-Euro-Tickets. Die Nachfrage ist da auch im Ruhrgebiet. Die örtlichen Verkehrsunternehmen in Dortmund und Essen sehen keinen Grund zur Beunruhigung.

Im Ruhrgebiet lief der Start des 9-Euro-Tickets am Montag sehr gut an. Bis zum Dienstagmittag wurden etwa in Dortmund laut des örtlichen Verkehrsunternehmens DSW21 rund 18.000 Ticktes verkauft. "Unsere App ist zwischenzeitlich tatsächlich einmal kurz in die Knie gegangen, weil der Server überlastet war", so Pressesprecher Frank Fligge. Das Problem sei aber schnell behoben worden.

In Essen und Mülheim wurden am ersten Verkaufstag sogar 30.000 9-Euro-Tickets verkauft, heißt es seitens der Ruhrbahn. Auch hier seien die Server für einen kurzen Zeitraum überlastet gewesen. "Nach zwei Stunden lief alles wieder reibungslos", sagt die stellvertretende Unternehmenssprecherin Sylvia Neumann. Schlangen an den Verkaufsstellen habe es nicht gegeben.

"Blick in die Glaskugel"

Anders in Dortmund: Viele Fahrgäste informierten sich über das Ticket, insbesondere diejenigen, "die noch nicht so ÖPNV-erfahren sind", heißt es. An einigen Verkaufsstellen bildeten sich daher kleinere Schlangen, lange Wartezeiten habe es allerdings nicht gegeben. Mit wie vielen weiteren Verkäufen die DSW21 kalkuliert, kann das Unternehmen nicht sagen. "Ein Blick in die Glaskugel", heißt es.

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Klar ist allerdings: Durch das 9-Euro-Tickets werden die Busse und Bahnen punktuell voller sein als sonst. Sowohl in Essen und Mülheim, als auch in Dortmund werde man die Lage ab dem 1. Juni daher beobachten.

In Dortmund fahre man seit Beginn der Pandemie zur Verteilung der Fahrgäste bereits "circa 105 Prozent des Angebotes vor Corona". Das heißt: Derzeit gibt es kaum Reserven und kaum Puffer mit Blick auf die Fahrzeuge und auf das Personal. "Andererseits sind wir aktuell erst wieder bei rund 80 Prozent der Auslastung im Vergleich zur Zeit vor Corona", so Fligge.

Daher gebe es zu Stoßzeiten noch gewisse Reserven. Stelle man auf Strecken hohe Verkehrsaufkommen fest, werde man prüfen, zusätzliche Fahrten anzubieten und punktuell nachzusteuern. Zusätzlich spielen laut DSW21 auch die Schulferien in NRW eine Rolle. Diese würden zu einer "gewissen Entspannung führen, weil die Schülerverkehre am Morgen und Mittag sowie Nachmittag entfallen".

Die Ruhrbahn antwortete nicht detailliert auf mögliche Auslastungen, aber: "Grundsätzlich ist das 9-Euro-Ticket für uns eine Riesenchance, abgesprungene Kunden wieder anzusprechen, neue zu gewinnen und unseren Stammkunden für ihre Treue zu danken".

Das unterstreicht auch der DSW21 in Dortmund. Dennoch übt sie auch Kritik: "Grundsätzlich ist es so – und da sind sich alle Experten einig – dass für eine funktionierende Mobilitätswende nicht als erstes die Preise radikal gesenkt oder gar auf Null gesetzt werden müssen, sondern dass es zunächst konsequenter Investitionen in den ÖPNV bedarf, die dazu dienen, das Angebot signifikant zu verbessern".

Mit dem Monatsticket können die Fahrgäste für neun Euro bundesweit den öffentlichen Nahverkehr nutzen – also Busse, Straßenbahnen, Stadt- und U-Bahnen sowie S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpresse in der 2. Klasse. Das gilt in allen Städten und über alle Verbundgrenzen hinweg. Der Fernverkehr oder private Anbieter sind davon ausgeschlossen.

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