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Schülervertretung für Stärkung des Sozialen Jahres

Von dpa
Aktualisiert am 16.06.2022Lesedauer: 1 Min.
Freiwilliges Soziales Jahr
Ein junger Mann hilft im Rahmen eines ein Freiwilliges Soziales Jahrs (FSJ) einer Bewohnerin einer Wohngemeinschaft für Demenzkranke. (Quelle: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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In der von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier angestoßenen Debatte um eine allgemeine Dienstpflicht hat sich die Landesschülervertretung (LSV) Thüringen für eine Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres ausgesprochen. Dies solle unter anderem mit einer besseren Bezahlung attraktiver gemacht werden, teilte die Schülervertretung am Mittwoch auf Anfrage mit. Natürlich gelte dies auch für das Freiwillige Soziale Jahr Kultur - auch damit würden junge Menschen dem Land etwas zurückgeben.

Zur Frage einer allgemeinen Dienstpflicht wolle sich die Landesschülervertretung noch nicht positionieren, sagte eine Sprecherin weiter. Dafür lägen noch keine konkreten Konzepte vor. Mit einer Stärkung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) könnte eventuell eine Dienstpflicht vermieden werden. Eine Pflicht würde für einen Teil der Jugendlichen nämlich auch bedeuten, dass sie erst später mit der Ausbildung oder dem Studium anfangen könnten.

Je attraktiver das FSJ sei, desto mehr Menschen würden daran teilnehmen. Darüber könnten ebenfalls Erfahrungen gesammelt werden, erklärte die Sprecherin. Jeder hätte die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Das komme besonders den Menschen zu Gute, die noch nicht wüssten, was sie nach der Schule machen wollen.

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