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Jena war am frühen Nachmittag heißester Ort in Deutschland

Von dpa
Aktualisiert am 20.06.2022Lesedauer: 1 Min.
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Mit 35,6 Grad Celsius ist die thüringische Universitätsstadt Jena am frühen Samstagnachmittag der bis dahin heißeste Ort des Tages in Deutschland gewesen. Der Wert wurde im späteren Tageslauf sogar noch höher - mit 36,1 Grad an der Jenaer Sternwarte, wie es vom Deutschen Wetterdienst (DWD) hieß. Damit sei der bisherige Höchstwert für einen 18. Juni in Thüringen übertroffen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes. Er stammte aus dem Jahr 2002 - damals wurden 35,0 Grad Celsius gemessen.

Die höchsten Werte bundesweit wurden am späteren Samstag aber dann mit 37,1 Grad laut DWD woanders gemessen als in Jena - und zwar an den Stationen Waghäusel-Kirrlach am Oberrhein (Baden-Württemberg) sowie in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz).

Angesichts der Hitze zog es viele Menschen zur Abkühlung in die Freibäder. Im Schwanseebad Weimar konnten sie sich bei 24 Grad Wassertemperatur erfrischen, im Jenaer Südbad planschten die Badelustigen im 23 Grad temperierten Schleichersee. Zeitweise bildeten sich lange Schlangen an den Kassen der Freibäder, die teilweise ihre Öffnungszeit am Samstag verlängern wollten.

Die Waldbrandgefahr in Thüringen hat sich bei anhaltender Trockenheit verschärft. Am Samstag herrschte in nahezu allen Regionen hohe oder sogar sehr hohe Waldbrandgefahr, wie der Website der Landesforstanstalt zu entnehmen war. Im südthüringischen Forstamt Heldburg galt weiter die höchste von fünf Warnstufen, in den meisten anderen Forstämtern die zweithöchste Stufe vier. Lediglich für den Thüringer Wald wurde mittlere Waldbrandgefahr (Stufe 3) angegeben. Bei der Waldbrandstufe 5 können extrem gefährdete Waldgebiete gesperrt werden, bei der Stufe 4 sind punktuelle Sperrungen etwa von Grillplätzen möglich.

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