• Home
  • Regional
  • Erfurt
  • "Held des Monats“: Erfurter hilft Jugendlichen durch die Corona-Krise


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextZwei Tote vor Hochhaus – GroßeinsatzSymbolbild fĂŒr einen TextFrankfurter OB kĂŒndigt RĂŒcktritt anSymbolbild fĂŒr einen TextHier herrscht am Wochenende StaugefahrSymbolbild fĂŒr einen TextKatze bricht "Lockdown": Bußgeld Symbolbild fĂŒr einen TextLand will mit GoldmĂŒnzen bezahlenSymbolbild fĂŒr einen TextNeues im Fall der inhaftierten "KegelbrĂŒder"Symbolbild fĂŒr einen TextTalent beschwert sich ĂŒber FC BayernSymbolbild fĂŒr einen TextWarum Lewandowski immer rĂŒckwĂ€rts isstSymbolbild fĂŒr einen TextKate lichtet Camilla fĂŒr Magazin abSymbolbild fĂŒr einen TextGoogle-Update schließt SicherheitslĂŒckenSymbolbild fĂŒr einen TextStuttgart 21: Millionen fĂŒr Echsen-UmzugSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserÜberraschung bei Eintracht FrankfurtSymbolbild fĂŒr einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige

Erfurter gibt Jugendlichen eine Stimme – auch in der Corona-Krise

  • Anne-Sophie Schakat
Von Anne-Sophie Schakat

Aktualisiert am 04.08.2020Lesedauer: 3 Min.
Eric Kießling, Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings Erfurt: Der Erfurter setzt sich fĂŒr die Belange von Kindern und Jugendlichen ein.
Eric Kießling, Vorstandsmitglied des Stadtjugendrings Erfurt: Der Erfurter setzt sich fĂŒr die Belange von Kindern und Jugendlichen ein. (Quelle: Landeshauptstadt Erfurt)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Wenn Schule und Jugendhilfe in der Corona-Krise nicht mehr zugĂ€nglich sind, kann bei Kindern viel Potenzial verloren gehen, befĂŒrchtet der Erfurter Eric Kießling. Mit dem Stadtjugendring versucht er, Lösungen zu finden.

Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben, sich fĂŒr ihre Belange einsetzen und die stĂ€dtische Jugendhilfe weiter verbessern – auch in Krisenzeiten: Das ist das Ziel von Eric Kießling. Der Erfurter engagiert sich ehrenamtlich im Vorstand des Stadtjugendrings Erfurt und wird in der Stadt als "Held des Monats" fĂŒr seinen Einsatz geehrt. Mit t-online.de hat er ĂŒber sein Ehrenamt gesprochen.

t-online.de: Herr Kießling, Sie engagieren sich ehrenamtlich im Vorstand des Stadtjugendrings Erfurt. Wie sind Sie dazu gekommen, ein Ehrenamt in der Kinder- und Jugendhilfe zu ĂŒbernehmen?

Ich habe mich damals selbst in der Erfurter Jugendhilfe wiedergefunden und war beim Music College Erfurt e.V.. Der Verein bietet Jugendlichen im Bereich Musik und Kultur Freiraum. Dort hatte ich eine Band und seitdem bin ich in der Jugendhilfe verwurzelt. 2012 bin ich koordinierend und leitend fĂŒr den TrĂ€ger des Vereins tĂ€tig geworden, der Mitglied im Stadtjugendring ist. Dort wurde ich dann zuerst als KassenprĂŒfer und im letzten Jahr schließlich als einer von zwei stellvertretenden Vorsitzenden gewĂ€hlt. Auch im Music College bin ich weiter engagiert.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Neue Corona-Variante beunruhigt Fachleute
Labormitarbeiterin mit einer Corona-Probe: "Noch bevor wir mit der BA.5-Welle durch sind, mĂŒssen wir uns vielleicht schon auf die nĂ€chste vorbereiten".


Worum kĂŒmmert sich der Stadtjugendring in Erfurt?

Wir geben der gesamten Erfurter Jugendhilfelandschaft eine Stimme und setzen uns fĂŒr die Interessen von Kindern und Jugendlichen ein, machen also sozusagen Lobbyarbeit. Der Stadtjugendring diskutiert viel mit Politikern darĂŒber, was die Jugendhilfe braucht. Wir stehen in partnerschaftlichem Kontakt mit dem Jugendamt und tauschen uns regelmĂ€ĂŸig ĂŒber Fragen wie 'Was können wir leisten?' und 'Wo sehen wir Bedarfe?' aus.

Auch mit den stĂ€dtischen Schulen stehen wir in enger Abstimmung. Außerdem unterstĂŒtzen wir unsere MitgliedsverbĂ€nde und -vereine, indem wir wichtige Informationen an sie weitertragen. Besonders fĂŒr die vielen kleineren Vereine – da haben wir eine hervorragende Vielfalt in Erfurt – kann es schwierig sein, zum Beispiel bestimmte Richtlinien zu Corona-Zeiten zu verstehen und einzuhalten. Im Jugendhilfeausschuss sind wir mit zwei Stimmen vertreten, auch Gremienarbeit gehört also zu unseren Aufgaben.

Vor welche Herausforderungen hat Sie der Corona-Lockdown gestellt? Welche Sorgen hatten Sie?

Da spreche ich mit zwei Herzen in der Brust. Als Mitglied des Music College Erfurt e.V. galt meine Sorge vor allem meinen Kollegen. Ich wollte auf jeden Fall verhindern, dass es hier zu Kurzarbeit oder Entlassungen kommt, was zum GlĂŒck auch gelungen ist. Als Stimme des Stadtjugendrings mache ich mir natĂŒrlich vor allem um die Kinder und Jugendlichen Sorgen. Wenn die Schule und der Freiraum Jugendhilfe nicht mehr zugĂ€nglich sind, kann viel Potenzial verloren gehen. Deswegen wurde viel dafĂŒr getan, die Arbeit zu digitalisieren, um weiter in Kontakt mit den Kindern zu bleiben – zum Beispiel in Sprechstunden oder bei Onlineveranstaltungen. Uns war es ganz wichtig, weiter da zu sein.

Auch in ThĂŒringen laufen derzeit die Sommerferien. Viele Familien verbringen ihren Urlaub wegen der Krise in der Heimat. In Erfurt gibt es in diesem Jahr fĂŒr Kinder und Jugendliche Sommerferienspiele. Was kann man sich darunter vorstellen? Wie wird das Projekt angenommen?

Als Stadtjugendring haben wir die Koordination der Ferienspiele ĂŒbernommen und die TrĂ€ger im Vorhinein gefragt, was sie leisten können. Da sind ganze tolle Ideen entstanden. Mit dem Music College e.V. haben wir zuletzt den Fokus auf Musik und Kultur gelegt. Die Kinder haben selbst mitbestimmt, was sie machen wollten. Über Trommel- oder Bandworkshops konnten sie verschiedene Instrument ausprobieren und ihre Lieder am Ende sogar bei uns aufnehmen. Bisher wurde das Angebot der Ferienspiele sehr, sehr gut angenommen.

Wie fĂŒhlt es sich an, auf WerbeflĂ€chen in der ganzen Stadt als "Held des Monats" geehrt zu werden?

Ich habe zu Beginn der Aktion die Kollegen von der Feuerwehr gesehen und mir gedacht 'Cool, dass es die gibt!' Ich finde die Aktion ganz toll, möchte aber eigentlich weniger als Person im Fokus stehen, sondern mehr Aufmerksamkeit auf den Verband lenken. Jede Familie in Erfurt soll wissen, dass es hier so ein tolles Angebot gibt und diese ZugÀnge auch nutzen. Mir passiert es hÀufig, dass Menschen zu mir kommen und sagen 'Mensch, hÀtte ich gewusst, dass es sowas gibt, wÀre ich als Kind auch gekommen.' Das will ich Àndern.

Vielen Dank fĂŒr das GesprĂ€ch!

Disclaimer: Das Nachrichtenportal t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group, in deren Zusammenarbeit die Plakat-Aktion entstanden ist.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Judith Tausenfreund

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website