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Mehrere Landkreise in Thüringen zu ASP-Risikogebiete erklärt

Erfurt  

Mehrere Landkreise in Thüringen zu ASP-Risikogebiete erklärt

15.11.2021, 15:50 Uhr | dpa

Mehrere Landkreise in Thüringen zu ASP-Risikogebiete erklärt. Afrikanische Schweinepest

Ein Schild mit der Aufschrift "Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen" hängt an einem Verkehrsschild. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild (Quelle: dpa)

Mehrere Landkreise in Thüringen sind mit Blick auf die Afrikanischen Schweinepest (ASP) zum Risikogebiet erklärt worden. Zunächst betrifft das die Landkreise Altenburger Land, Greiz, die Stadt Gera sowie die Teile des Saale-Orla-Kreises, die östlich der Autobahn A9 liegen, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Erfurt mitteilte. Hintergrund sei das Auftreten der Afrikanischen Schweinepest im sächsischen Landkreis Meißen Mitte Oktober, womit die Krankheit erneut näher an Thüringen rücke. "Die verstärkten Maßnahmen sind notwendig, um insbesondere einen Eintrag des ASP-Virus in Hausschweinbestände vorzubeugen", sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke).

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich den Angaben zufolge um eine Viruserkrankung, die für Schweine fast immer tödlich endet. Ein Ausbruch der Krankheit würde massive Auswirkungen auf den Bestand sowohl bei Wild- wie bei Hausschweinen haben. Eine weitere Verbreitung solle unbedingt vermieden werden, hieß es. Für den Menschen ist ASP laut Gesundheitsministerium ungefährlich.

Alle tot aufgefundenen Wildschweine müssen in Thüringen gemeldet werden. Das Gleiche gilt für solche Tiere, die bei Unfällen getötet wurden oder für erlegte Wildschweine, die bestimmte Merkmale aufweisen. Als "zusätzliche Sicherheit" beginne man ab sofort ergänzend zur Fallwilduntersuchung ein Monitoring aus Blutproben in speziell ausgewiesenen Zonen entlang der Landesgrenze, sagte Werner. Sie rief zudem alle Schweinehalterinnen und Schweinehalter auf, die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten und ihre Bestände vor einem Eintrag zu schützen.

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