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Unwetter in Hagen: Wassermassen machen Altenheim "unbewohnbar"

Bewohner evakuiert  

Wassermassen machen Altenheim "unbewohnbar"

14.07.2021, 13:31 Uhr | dpa

Unwetter in Hagen: Wassermassen machen Altenheim "unbewohnbar". Helfer evakuieren ein Altenheim im Ortsteil Hohenlimburg: Hier hatte Starkregen für teilweise chaotische Zustände gesorgt. (Quelle: dpa/Menne)

Helfer evakuieren ein Altenheim im Ortsteil Hohenlimburg: Hier hatte Starkregen für teilweise chaotische Zustände gesorgt. (Quelle: Menne/dpa)

Aufgrund des Unwetters musste in Hagen ein Altenheim evakuiert werden – die Unterkunft sei "unbewohnbar". Die Stadt appelliert an die Einwohner, zu Hause zu bleiben.

Ein Hagener Seniorenheim ist so stark von den Regenmassen betroffen, dass die Bewohner evakuiert werden mussten. Unterdessen wütet das Unwetter weiter.

In Hagen ist ein Altenheim wegen einströmender Wassermassen evakuiert worden. "Das Seniorenheim ist sehr stark betroffen und unbewohnbar geworden", sagte ein Stadtsprecher am Mittwoch. Wie viele Senioren dort leben ist bisher unklar.

Zudem seien alle Eltern im gesamten Stadtgebiet am Morgen gebeten worden, ihre Kinder nicht in die Kita zu schicken und an dem Ferientag auch nicht die sonstige Betreuung der Grundschulen zu nutzen. "Wir wollen so wenig Fahrten durch das Stadtgebiet haben wie möglich", betonte der Sprecher. Es gebe auch Schäden in einigen Kitas nach den starken Regenfällen in der Nacht.

Krisenstab: Unübersichtliche Lage in Nordrhein-Westfalen

Eine verschüttete Person sei leicht verletzt gerettet, mehrere Fahrer seien aus ihren von Wassermassen eingeschlossenen Autos befreit worden, schilderte der Sprecher. Der Krisenstab tage, eine genaue Übersicht habe man noch nicht. Einsatzkräfte seien an mindestens 200 Orten im Einsatz.

Besonders stark getroffen sei der Süden mit vier Stadtteilen, die zum Teil nicht mehr zu erreichen seien. Der Ortsteil Dahl sei praktisch abgeriegelt: Nur Einsatzkräfte und im Notfall auch Ärzte könnten durchkommen.

In Nordrhein-Westfalen ist die Feuerwehr seit gestern im Dauereinsatz und auch im Rest von Deutschland wüten Unwetter. So ist beispielweise in Sachsen eine Person vermisst, die von Sturzfluten mitgerissen wurde.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherchen

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