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Borkenkäfer zerstört nun auch Schwarzwald

Trotz 500 Meter breiten Pufferstreifens  

Borkenkäfer zerstört nun auch Schwarzwald

15.08.2019, 12:34 Uhr | t-online.de

. Waldsterben im Schwarzwald: In Folge der Klimakrise vermehren sich die Borkenkäfer schneller als gewohnt. (Quelle: imago images)

Waldsterben im Schwarzwald: In Folge der Klimakrise vermehren sich die Borkenkäfer schneller als gewohnt. (Quelle: imago images)

Die starke Vermehrung der Borkenkäfer wirkt sich nun auch auf den Schwarzwald aus. Auch in den Entwicklungszonen des Nationalparks müssen nun Bäume abgeholzt werden.

Der Borkenkäfer hat sich nun auch im Schwarzwald südlich von Karlsruhe stark vermehrt, sodass eine Bekämpfung und Abholzung von Bäumen notwendig ist. Normalerweise hat der Nationalpark Schwarzwald eine Pufferzone von 500 Metern, in der regelmäßig und akribisch gegen den Schädling vorgegangen wird. In diesem Jahr reichte diese Bekämpfung jedoch nicht aus.

Experten der Versuch- und Forschungsanstalt in Freiburg, verschiedener Ministerien und des Schwarzwaldes kamen zu dem Entschluss, dass nun auch in einem Stück der sogenannten Entwicklungszone bekämpft werden muss. Betroffen ist vor allem der Eingang des Schönmünzachtals. Dort sollen nun vom Borkenkäfer befallene Bäume gefällt werden, um den angrenzenden Pufferstreifen zu entlasten. Die Maßnahme soll solange fortgesetzt werden, bis die Plage nachlässt. Das teilte die Freiburger Versuchsanstalt mit.

Bereits vor zwei Jahren hat es eine ähnliche aber deutlich kleinere Plage der Borkenkäfer gegeben. Die Bekämpfungsmaßnahmen damals seien nötig gewesen, um die Pufferzone zu erhalten. Eine zweite Begehung des Schwarzwaldes im September soll zeigen, welche Maßnahmen in diesem Jahr notwendig sind. Dann wird der Flug der zweiten Borkenkäfergeneration erwartet.

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