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Erste Erkenntnisse zu "dauergrĂŒner" FußgĂ€ngerampel

Von dpa
16.01.2022Lesedauer: 2 Min.
ImmergrĂŒne FußgĂ€ngerampel
In der Innenstadt ist eine FußgĂ€ngerampel auf DauergrĂŒn geschaltet. (Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
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Die ersten Erkenntnisse zu einem Projekt mit sogenannten "DauergrĂŒn"-Ampeln fĂŒr FußgĂ€nger und Radfahrer in Karlsruhe dĂŒrften manche verwundern: Die Wartezeiten ausgerechnet fĂŒr den Fuß- und Radverkehr haben sich erhöht. Das bezeichnete selbst die an dem Projekt beteiligte Stadt in einer Mitteilung als ĂŒberraschend.

Doch die ErklĂ€rung ist recht einfach: FrĂŒher waren die Ampeln fĂŒr FußgĂ€nger in der Regel ausgeschaltet, wie Jan Riel, Professor fĂŒr Verkehrsplanung und Verkehrstechnik an der Hochschule Karlsruhe, erlĂ€uterte. "Das Queren der Straße war also nach kurzem Blick auf den Autoverkehr bei jeder ausreichenden LĂŒcke möglich." Weil fĂŒr den Test Kreuzungen ausgewĂ€hlt wurden, die viele FußgĂ€nger und eher weniger Autos nutzen, gab es viele große LĂŒcken - also kaum Wartezeit.

Jetzt fahren die meisten Autos auf eine rote Ampel zu. Über eine Induktionsschleife in der Fahrbahn oder einen Radarsensor am Ampelmast wird das wartende Fahrzeug erkannt - und die Ampel fĂŒr FußgĂ€nger schaltet auf Rot. Insgesamt habe der Fußverkehr jetzt also lĂ€nger Rot als vorher, fasste Riel zusammen. Auch die Wartezeiten fĂŒr den Autoverkehr hĂ€tten sich - erwartungsgemĂ€ĂŸ - erhöht, hieß es.

Die wissenschaftliche Auswertung deute darauf hin, dass der bestmögliche Effekt von Anlagen mit "DauergrĂŒn" stark von den jeweils vorhandenen Verkehrsmengen abhĂ€ngt, teilte die Stadt mit. Das solle nun mit Hilfe eines Simulationsmodells nĂ€her untersucht werden. Ergebnisse werden im Laufe dieses FrĂŒhjahrs erwartet.

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Das Pilotprojekt hatte im Oktober begonnen und soll untersuchen, was passanten- und radfahrerfreundliche Ampeln fĂŒr Verkehr und Sicherheit bedeuten. Auf den Test-Kreuzungen werden Daten erfasst, die mit Erhebungen aus der Zeit vor der Umstellung verglichen werden. FrĂŒher war es umgekehrt: Die Autos hatten PrioritĂ€t in Form von grĂŒnem Licht. Sollte das Projekt sich bewĂ€hren, könnten weitere Kreuzungen in Karlsruhe eine dauergrĂŒne Ampelschaltung fĂŒr FußgĂ€nger bekommen.

Auch andernorts gibt es Versuche zu speziellen Ampelschaltungen - oft mit unterschiedlichen AnsĂ€tzen und nicht immer wissenschaftlich begleitet. Diskutiert wird zudem etwa, dass Autos dann rechtzeitig GrĂŒn bekommen sollen, wenn sie sich nicht schneller als mit der zulĂ€ssigen Höchstgeschwindigkeit einer Ampel nĂ€hern.

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