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"Baller League": Chef von Podolskis Liga kontert Kritik der Rheinland-Klubs


Zoff um Spieler im Rheinland
"Baller League"-Chef schießt gegen kritischen Amateurklub

Von t-online, pb

22.02.2024Lesedauer: 2 Min.
Lukas Podolski bei einem Hallenturnier (Archivfoto): Neben BVB-Star Mats Hummels ist er das Gesicht der "Baller League".Vergrößern des BildesLukas Podolski bei einem Hallenturnier (Archivfoto): Neben BVB-Star Mats Hummels ist er das Gesicht der "Baller League". (Quelle: Jerry Andre/imago-images-bilder)
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Die "Baller League" verärgert Amateurklubs im Rheinland: Entlockt sie den Vereinen die Top-Spieler? Jetzt wehrt sich der Chef der Event-Liga gegen die Vorwürfe.

Der Wirbel um die "Baller League", hinter der die Fußballgrößen Lukas Podolski und Mats Hummels stehen, ebbt nicht ab: Nun wehrt sich der Geschäftsführer der Liga, Felix Starck, gegen die Vorwürfe, die Amateurklubs in den vergangenen Tagen gegenüber der "Baller League" angebracht hatten – allen voran der FV Bonn-Endenich.

Dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe) sagte Starck nun: "In Endenich überwiegt vielleicht die schlechte Stimmung aus dem Abstiegskampf." Die Bonner stehen derzeit in der Mittelrheinliga auf dem ersten Abstiegsplatz. Ihr Sportdirektor, Markus Köppe, hatte in der vergangenen Woche mit der Erklärung für Aufsehen gesorgt, dass man fünf Spieler aus dem Bonner Kader verbannt habe – weil die sich Podolskis "Baller League" angeschlossen hätten.

Endenicher legen sich mit Podolskis "Baller League" an

In einem viel beachteten Video warnte Köppe vor dem Verletzungsrisiko der Teilnehmer der Event-Liga und kritisierte, dass sein Verein über die Absichten der Spieler nicht informiert worden sei. Daher hätten die Endenicher die Spieler vor ein "Ultimatum", "Baller League" oder Endenich, gestellt – mit dem nun bekannten Ausgang. Kritisch hatte sich auch der Siegburger SV geäußert.

"Baller League"-Chef Starck kritisierte das Vorgehen der Bonner nun im "Kölner Stadt-Anzeiger": Man sollte seinen Spielern "nicht eine Pistole auf die Brust setzen", um eine Entscheidung zu erzwingen.

Zudem habe man alle Spieler gebeten, ihre Stammvereine über ihre Absichten, auch an der "Baller League" teilnehmen zu wollen, zu informieren. Man wolle Partner der Amateurklubs im Rheinland sein, nicht Gegner. Zugleich lockt die Event-Liga, deren 15 Minuten langen Partien jeden Montag im Netz übertragen werden, die Spieler von ihren Vereinen auch mit Geld: 250 Euro gibt es in der Event-Liga derzeit pro Einsatz, in der neuen Saison soll der Betrag sogar auf 500 Euro pro Spiel steigen.

Das sei deutlich mehr, als die Aufwandsentschädigungen bei ihren Vereinen in der Mittel- oder Landesliga erhalten, schreibt die Zeitung. Viele hoffen durch die viel angeklickten Auftritte wohl auch auf ein Sprungbrett in den Profibereich. Über den Umgang mit der neuen "Baller League" sind sich die Fußballvereine im Rheinland uneins. Eine Sprecherin der Mittelrhein-Liga sagte t-online am Mittwoch, dass man mit der Event-Liga nun in Gespräche gehen wolle.

Verwendete Quellen
  • Kölner Stadt-Anzeiger, E-Paper, 22.02.2024
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