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Rechtsextremismus: Lok-Leipzig-Fans randalieren in Skiort – Ermittlungen


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Rechte Lok-Leipzig-Fans randalieren in Skiort

Von t-online, anra

Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Sorgen immer wieder für Zündstoff (Archivbild): Fans von Lok Leipzig zünden Pyrotechnik.
Sorgen immer wieder für Zündstoff (Archivbild): Fans von Lok Leipzig zünden Pyrotechnik. (Quelle: imago-images-bilder)
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Eine Gruppe rechtsradikaler Fußballfans aus Leipzig hat einen Skiort im Erzgebirge unsicher gemacht, warf Schneebälle auf Polizisten und floh in einem Bus.

Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung und Landfriedensbruchs: Am Sonnabend sollen etwa 30 Anhänger des Fußballvereins Lokomotive Leipzig im Skiort Oberwiesenthal im Erzgebirge randaliert und Polizisten "wüst" beleidigt haben. Dies teilte die zuständige Polizei Chemnitz am Sonntag mit.

Demnach riefen Zeugen die Polizei, als sie die Männer beobachteten, wie sie im Zentrum des beschaulichen Ortes "Zeichen verfassungsfeindlicher Organisationen" zeigten sowie Aufkleber auf Verkehrsschildern und Häuserwänden anbrachten.

Erzgebirge: Beamte verfolgten den Bus über die Bundestraße

Zudem seien im Laufe des Tages mehrfache Sachbeschädigungen, Graffito, beschädigte Weihnachtsdekorationen im Oberwiesenthaler Stadtgebiet registriert worden, für die Beamten die Gruppe verantwortlich machen.

Als erste Polizeikräfte eintrafen, hätten die Hooligans die Beamten mit Schneebällen beworfen, auch unbeteiligte Passanten seien Ziel der Würfe geworden, berichtete die Polizei. "Des Weiteren zündeten einige der Beteiligten bengalische Feuer, beleidigten die Polizisten wüst und hinderten sie fortwährend an der Ausübung ihres Dienstes."

Die Polizisten vor Ort wussten sich offenbar nicht anders zu helfen, als Verstärkung zu rufen. Doch noch bevor diese eintraf, flüchteten die Leipzig-Fans gegen 15:20 Uhr in einem Reisebus in Richtung Chemnitz.

Lok-Fans: Im Bus "Sieg Heil" skandiert und volksverhetzende Musik gehört

Einsatzkräfte der Polizei verfolgten den Bus etwa eine Stunde lang über die Bundesstraße 95 bis Chemnitz. Dort hätten laut einem Polizeisprecher an einem Einkaufszentrum starke Polizeikräfte gewartet. Der Bus wurde angehalten und die Insassen einer gründlichen Identitätsfeststellung unterzogen.

Der Busfahrer habe den Polizeikräften berichtet, dass die Männer in seinem Bus mehrfach "Sieg Heil" gebrüllt und volksverhetzende Musik abgespielt hätten.

Die Kontrollen dauerten bis in den Samstagabend hinein. Schließlich durften die Männer ihre Fahrt nach Leipzig in dem Bus fortsetzen. Das Fahrzeug wurde dabei von Einsatztruppen der Polizei begleitet und sei gegen 20:45 Uhr in Leipzig angekommen.

"Alle Kontrollierten sind der Anhängerschaft des 1. FC Lokomotive Leipzig zuzuordnen", schreibt die Polizei, "die offenbar einen spontanen Ausflug ins Erzgebirge beziehungsweise in die nahegelegene Tschechische Republik unternommen hatten."

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Verwendete Quellen
  • Polizei Chemnitz: "Ermittlungen wegen Landfriedensbruchs aufgenommen"
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