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Leipzig: Impfung in der "Langen Lene" – dem längsten Plattenbau Deutschlands

"Lange Lene"  

Impfung im längsten Plattenbau Deutschlands

13.02.2021, 10:45 Uhr | dpa

Leipzig: Impfung in der "Langen Lene" – dem längsten Plattenbau Deutschlands. Die Fassade eines Plattenbaus ähnlich der "Langen Lene" (Symbolbild): In Leipzig werden Über-80-Jährige in ihrem Wohnkomplex gegen Corona geimpft. (Quelle: imago images/Panthermedia)

Die Fassade eines Plattenbaus ähnlich der "Langen Lene" (Symbolbild): In Leipzig werden Über-80-Jährige in ihrem Wohnkomplex gegen Corona geimpft. (Quelle: Panthermedia/imago images)

Im Wohnkomplex "Lange Lene" in Leipzig werden rund 200 Senioren gegen Corona geimpft. Das Projekt könnte als Vorbild für andere mobile Impfmöglichkeiten werden.

Gut 200 über 80-Jährige aus dem längsten Plattenbau Deutschlands in Leipzig werden am Samstag in ihrem Wohnkomplex geimpft. Es handelt sich um einen Testlauf in einer Anlage, in der viele ältere Menschen wohnen, wie das Deutsche Rote Kreuz (DRK) mitteilte. "Die Impfungen werden so koordiniert wie in stationären Pflegeeinrichtungen, mit mobilen Impfteams", sagte der Sprecher des DRK in Sachsen, Kai Kranich.

Die Menschen erhalten die Impfung laut DRK in einem Gemeinschaftsraum des Wohnblocks. Somit müssen die Senioren und Seniorinnen nicht den Weg ins Impfzentrum auf der Neuen Messe in Kauf nehmen. "Der Testlauf ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der Impfkampagne in Sachsen", erläuterte Kranich. Zuvor hatte die "Leipziger Volkszeitung" darüber berichtet.

Vorreiter für flexible Impfmöglichkeiten?

Der Leipziger Seniorenbeirat und der Verein Alter, Leben und Gesundheit hatten sich für die Impfungen eingesetzt. "Viele der allein lebenden über 80-Jährigen können nicht zu den Impfzentren kommen. Daher haben wir das DRK die Stadt um Unterstützung gebeten", erläuterte die Vorsitzende, Gothild Lieber. Das Projekt des Vereins sieht vor, in ganz Leipzig mehr mobile und flexible Impfmöglichkeiten im Wohnumfeld von zu Hause lebenden Senioren im höheren Alter zu schaffen. "Wir hoffen, dass alles gut abläuft und das Modell ausgeweitet wird."

In dem 1968 fertiggestellten, 335 Meter langen, Plattenbau leben etwa 1.300 Menschen. Er wird "Lange Lene" genannt – nach der Straße, an der er liegt: die Lene-Voigt-Straße im Leipziger Stadtteil Probstheida. Im Inneren verbindet ein Mittelgang die Wohnungen der vier Hauseingänge miteinander. Man kann von vorne bis hinten durchlaufen, was knapp fünf Minuten dauert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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