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Leipzig: Identität der Leiche aus Cospudener See soll bis Ende der Woche geklärt sein

Nach tagelanger Suche  

Identität der Leiche soll bis Ende der Woche geklärt sein

12.07.2021, 11:14 Uhr | dpa, t-online

Leipzig: Identität der Leiche aus Cospudener See soll bis Ende der Woche geklärt sein. Ein Sporttaucher bereitet sich im Cospudener See auf einen Tauchgang vor (Archivbild): Mehrere Tage lang war vergeblich nach dem Toten gesucht worden – dann konnte er geborgen werden. (Quelle: dpa/Sebastian Willnow)

Ein Sporttaucher bereitet sich im Cospudener See auf einen Tauchgang vor (Archivbild): Mehrere Tage lang war vergeblich nach dem Toten gesucht worden – dann konnte er geborgen werden. (Quelle: Sebastian Willnow/dpa)

Über eine Woche nachdem ein Hobbytaucher am Grund des Cospudener Sees bei Leipzig eine Leiche entdeckt hatte, konnte sie am Wochenende geborgen werden. Bis Ende der Woche soll die Identität klar sein.

Die Identität der am Samstag im Cospudener See bei Leipzig geborgenen Leiche soll bis Ende dieser Woche geklärt sein. Bis dahin sollten auch die Ergebnisse der Rechtsmedizin zur Todesursache vorliegen, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Leipzig am Montag. Am Samstag hatten Polizeitaucher die Leiche aus dem See geborgen, nachdem zuvor tagelang nach ihr gesucht worden war.

Die Polizei hatte am Samstagmittag die tagelang vergeblich gesuchte Leiche aus dem Cospudener See geborgen. Wie die "Bild" berichtet, soll sie am weniger frequentierten Südufer aus dem See geholt worden sein, um Badegäste vor dem Anblick zu schützen.

Am vergangenen Sonntag hatte ein Hobbytaucher in rund 30 Metern Tiefe eine Leiche gesichtet und die Polizei alarmiert. Fotos, die der Taucher mit einer Action-Cam geschossen hatte, hätten keinen Zweifel daran gelassen, dass sich auf dem Grund tatsächlich ein Leichnam befand, so die Polizei. Daraufhin wurde noch am selben Tag und am Donnerstag versucht, den Toten zu finden – zunächst jedoch vergeblich.

Ist Toter vermisster Kanusportler? 

Die Suche war laut Polizei schwierig, weil die eingesetzten Taucher in der Tiefe jeweils nur 15 bis 20 Minuten unten bleiben konnten und der Hobbytaucher bei seiner Entdeckung keine Mittel bei sich gehabt hatte, um den Fundort zu markieren. 

Auch am Freitag hatte man die Suche abbrechen müssen – das schlechte Wetter hatte den Einsatz behindert. Am Freitagnachmittag gingen die privaten Taucher laut Polizeimitteilung jedoch erneut auf Tauchgang und konnten den Leichnam wiederfinden. Mit einer kleinen Boje markierten sie den Fundort dieses Mal, sodass die Bergung der Leiche am Samstag durch Polizeitaucher erfolgen konnte.

Ob es sich bei dem Toten um einen seit März vermissten Kanufahrer aus dem Erzgebirge handelt, ist laut Polizei noch unklar. Das Boot des 49-Jährigen war verlassen auf dem See gefunden worden. Seither fehlt von ihm jede Spur. Nach "Bild"-Informationen ist auch ein Gerichtsmediziner vor Ort.

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