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Ostdeutsche Bauindustrie: Verhalten in zweite Jahreshälfte

Leipzig  

Ostdeutsche Bauindustrie: Verhalten in zweite Jahreshälfte

24.09.2021, 14:01 Uhr | dpa

Die ostdeutsche Bauwirtschaft ist eher verhalten in das zweite Halbjahr gestartet. So sei im Juli die Nachfrage nach Bauleistungen im Vergleich zum Vorjahresmonat erheblich gesunken, teilte der Bauindustrieverband Ost am Freitag mit. Auf der anderen Seite gab es allerdings einen Zuwachs bei der Bautätigkeit. Hauptgeschäftsführer Robert Momberg rechnet nicht damit, dass die Dynamik in der Branche in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt aufnimmt. Das Baugewerbe rechne insgesamt mit einem Ergebnis auf dem Niveau des Vorjahres, hieß es.

Den Angaben zufolge lag der Umsatz im ostdeutschen Bauhauptgewerbe bis zum Juli bei etwa 10,2 Milliarden Euro - ein Minus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Sowohl im Wohnungsbau als auch im Wirtschaftsbau gingen die Erlöse zurück.

Positiver entwickelte sich hingegen die Auftragslage. Demnach betrug das Auftragsvolumen von Januar bis Juli rund 10,2 Milliarden Euro und damit zwei Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres. Ein Auftragsplus gibt es vor allem beim Wohnungsbau - die Unternehmen verbuchten mit einem Volumen von rund 2,2 Milliarden Euro ein um gut 20 Prozent besseres Ergebnis als im Vorjahr. Im öffentlichen Bau gingen die Aufträge hingegen zurück.

Der Bauindustrieverband Ost vertritt die Interessen von 260 Unternehmen mit rund 20.000 Beschäftigten in den Ländern Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

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