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Parallele Verfahren: Durchsuchungen in Leipziger Stadtteilen

Leipzig  

Parallele Verfahren: Durchsuchungen in Leipziger Stadtteilen

13.10.2021, 15:48 Uhr | dpa

Parallele Verfahren: Durchsuchungen in Leipziger Stadtteilen. Durchsuchungen in der Leipziger Eisenbahnstraße

Beamte von Zoll und Polizei stehen vor einem Restaurant in der Eisenbahnstraße. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa (Quelle: dpa)

Im Zusammenhang mit zwei verschiedenen Verfahren haben Polizei, Bundespolizei und der Zoll am Mittwoch in mehreren Leipziger Ortsteilen Objekte durchsucht. Obwohl die Ermittlungen zeitlich eng beieinander lagen, gebe es keinen Zusammenhang, teilte ein Sprecher der Bundespolizei mit.

Die Behörde durchsuchte im Auftrag der Leipziger Staatsanwaltschaft drei Objekte in verschiedenen Stadtteilen. Dabei ging es um den Verdacht der Beihilfe zum unerlaubten Aufenthalt in mehreren Fällen, wie die Bundespolizei mitteilte.

Ermittelt wird den Angaben zufolge gegen drei chinesische Staatsangehörige im Alter von 40 bis 48 Jahren, die in Leipzig wohnen und ein Import-Export-Gewerbe betreiben. Ihnen wird vorgeworfen, Landsleuten Unterschlupf gewährt zu haben, obwohl diese keine Aufenthaltsgenehmigung für Deutschland hatten. Vermutlich beschäftigten sie diese auch.

Die Ermittler durchsuchten Wohnungen und Fahrzeuge der Beschuldigten sowie eine Gewerbeimmobilie der Beschuldigten in den Leipziger Stadtteilen Paunsdorf, Lindenau und Böhlitz-Ehrenberg. Sie stellten Smartphones, Geschäftsunterlagen und Speichermedien sicher. Zudem trafen sie eine Person an, die sich unerlaubt in Deutschland aufhielt. Diese sollte zur zuständigen Ausländerbehörde gebracht werden.

In einem anderen Fall durchsuchten Polizei und Zoll in der Eisenbahnstraße mehrere Immobilien. Ermittelt wurde wegen des Verdachts der illegalen Beschäftigung von Ausländern sowie der Hinterziehung von Sozialabgaben, sagte eine Sprecherin des Hauptzollamtes Dresden. Es sei eine verdachtsunabhängige Prüfung gewesen, bei der 51 Menschen zu ihren Arbeitsverhältnissen befragt wurden. In acht Fällen hätten sich daraus Verdachtsmomente ergeben, die nun von der Finanzkontrolle Schwarzarbeit geprüft werden.

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