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D-Mark-Schatz in alter Kommode gefunden

Von dpa, t-online, mtt

Aktualisiert am 16.12.2021Lesedauer: 2 Min.
D-Mark-Scheine und Münzen (Symbolfoto): Auch 20 Jahre nach Euro-Einführung tauchen noch immer Bargeld der alten Währung auf.
D-Mark-Scheine und Münzen (Symbolfoto): Auch 20 Jahre nach Euro-Einführung taucht noch immer Bargeld in der alten Währung auf. (Quelle: Bernd Wüstneck/dpa-bilder)
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Überraschender Fund in Leipzig: In einer alten Kommode entdeckten Tierschutzmitarbeiter 27.700 Mark. Wieso der verstorbene Besitzer das Geld dort versteckte, bleibt rätselhaft.

Jahrzehntelang lagerte eine große Summe Bargeld unentdeckt in einer alten Kommode. Der Besitzer starb, er vererbte das Möbelstück einem Tierschutzverein aus dem Raum Leipzig, dort stand es lange herum – und erst jetzt kam das ganze Geld zum Vorschein.

Beim Auseinandernehmen der Kommode entdeckten Mitarbeiter der gemeinnützigen Organisation die stolze Summe von 27.700 Mark – eingetauscht sind das rund 14.163 Euro. Zwanzig Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds hat sich die Möbelspende so als D-Mark-Schatz entpuppt.

Mit welchem Motiv der Verstorbene die Scheine in der Kommode versteckt hatte, wird sich wohl nicht mehr herausfinden lassen: Möglicherweise hatte er das Geld einfach vergessen. Vielleicht wollte er die Summe dem Verein aber auch auf ungewöhnlichem Weg zukommen lassen.

Bundesbank: 163,8 Millionen Scheine fehlen noch – insgesamt 12,35 Milliarden Mark

Bundesbank-Vorstand Johannes Beermann spricht jedenfalls von einem "klassischen Zufallsfund": "Man hat ein Möbelstück, das sich in Wahrheit als Safe erweist."

Noch immer schlummern D-Mark-Bestände im Milliardenwert in Schubladen, zwischen Buchseiten, in Einkaufstüten oder versteckt unter Matratzen und in Schränken. Im Milliardenwert gebunkert werden vor allem noch 100- und 1.000-Mark-Scheine.

In diesem Jahr wurden bis Ende November Scheine und Münzen im Wert von 43,1 Millionen Mark (rund 22 Mio. Euro) bei der Deutschen Bundesbank umgetauscht. Der Gesamtwert der Bestände, die noch nicht zurückgegeben wurden, beläuft sich auf 12,35 Milliarden Mark. Dabei handelt es sich um Banknoten im Wert von gut 5,75 Milliarden Mark sowie Münzen im Volumen von rund 6,6 Milliarden Mark. Das entspricht 163,8 Millionen Scheinen und mehr als 23 Milliarden Münzen, die auch die 10-Mark-Sondermünzen umfassen.

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Zum Vergleich: Unmittelbar vor Einführung des Euro-Bargelds Ende 2001 waren noch 162 Milliarden Mark im Umlauf, davon 150 Milliarden Mark in Banknoten.

Einbrecher tauscht 150 Mark um, dann wird er gefasst

Dennoch werden immer wieder D-Mark-Schätze durch Zufall entdeckt, auch von Einbrechern. Ein Mann aus Hennef bei Bonn war bei seinem Nachbarn eingestiegen. Er ließ nicht nur ein Fahrrad mitgehen, sondern auch 150 D-Mark, die er bei der Bundesbank umtauschte, noch bevor er geschnappt wurde.

"In den mehr als 30 Bundesbank-Filialen wird auch 20 Jahre nach der Einführung des Euro-Bargeldes unbegrenzt D-Mark in Euro umgetauscht", bekräftigte Beermann. Der Wechselkurs ist unverändert: Einen Euro bekommt man für 1,95583 D-Mark.

Die Bundesbank stellt inzwischen allerdings einen deutlichen Rückgang der Umtauschvorgänge fest. "Die Kurve geht immer weiter runter und wird nach meiner Einschätzung auch nicht wieder steigen", sagte Beermann. "Die Funde werden seltener, und die Menschen kommen seltener."

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Der überproportional starke Rückgang in den Jahren 2020 und 2021 dürfte nach Einschätzung der Notenbank vor allem auf die generellen Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie zurückzuführen sein, von denen auch die Bundesbank-Filialen betroffen waren. So war der D-Mark-Umtausch vor Ort zeitweise nicht möglich. Scheine und Münzen konnten nur per Post eingereicht werden.

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