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Beratungskompass für Opfer von Diskriminierung und Gewalt

Mainz  

Beratungskompass für Opfer von Diskriminierung und Gewalt

02.12.2021, 12:20 Uhr | dpa

Beratungskompass für Opfer von Diskriminierung und Gewalt. Diskriminierung

Eine Frau steht mit verschränkten Armen in einem Fenster. Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild (Quelle: dpa)

Diskriminierung am Arbeitsplatz oder bei der Wohnungssuche, rassistische und sexistische Bemerkungen von Kollegen oder Nachbarn sowie körperliche Übergriffe: Nach solchen Erlebnissen fühlen sich viele Menschen allein oder hilflos. Ein neuer Beratungskompass im Internet soll Betroffenen helfen, "möglichst einfach Unterstützung für ihre individuelle Notsituation zu finden", wie Familien- und Integrationsministerin Katharina Binz (Grüne) am Donnerstag in Mainz sagte. Solche Taten könnten traumatisierende Folgen haben und das Sicherheits- und Zugehörigkeitsgefühl verletzten. "Der Bedarf ist da, wir wollen das Angebot sichtbarer machen."

Über die Internetseite https://beratungskompass-rlp.de/ sind rund 400 vom Ministerium überprüfte Adressen zu finden mit Hilfsangeboten, Notrufen oder Frauenhäusern. "Wir wollen keine Parallelstrukturen schaffen", betonte Binz. "Wir wollen mehr Menschen näher bringen, dass sie die Möglichkeit haben, Unterstützung zu bekommen." Wer in seinem Dorf noch keine Anlaufstelle finde, könne im Umkreis oder auf Landesebene ein Angebot entdecken.

Das Ministerium fördert das vom medien.rlp - Institut für Medien und Pädagogik entwickelte Projekt mit 12 000 Euro in diesem Jahr und anschließend für die Aktualisierung mit je 3500 Euro.

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