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Kirchen gehen kreative Wege in der Energiekrise: Sitzheizung, Wolldecken und Co.


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Kirchen gehen kreative Wege in der Energiekrise

Von dpa, mics

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 1 Min.
Kirchen reagieren auf Energiekrise
Blick in die Christuskirche im Stuttgarter Stadtteil Gänseheide: Im Winter sollen hier maximal zwölf Grad herrschen. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa/Produktion/dpa-bilder)
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Ganz Deutschland muss Energie sparen – also auch die Kirchen. In Baden-Württemberg gibt es kreative Ideen, wie der Besuch trotzdem gemütlich wird.

Angesichts der Energiekrise wegen des Ukraine-Kriegs müssen auch die Kirchen in Baden-Württemberg ausgerechnet im Winter Strom und Gas sparen. Sie empfehlen ihren Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen, alle Gebäude auf Einsparpotenziale hin abzuklopfen und den Verbrauch konsequent zu reduzieren.

Bei der schieren Größe der Gotteshäuser gibt es logischerweise viel Einsparpotenzial. Auf zehn bis zwölf Grad sollen sie in diesem Winter geheizt werden, so empfiehlt es etwa die Evangelische Landeskirche in Baden.

Damit die Gläubigen nicht frieren müssen, gibt es eine Reihe von Ideen – von Geräte-Optimierungen bis hin zum Warmwasserstopp an Waschbecken. Auch Wolldecken und ein heißes Getränk gehören dazu, ebenso "Winterkirchen" und Sitzheizungen.

Umdenken bei den Kirchen nötig

Die Einsparungen fordern ein Umdenken: "Das wird nicht ohne Veränderungen des Gewohnten gehen", heißt es aus der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Die Landeskirche könne Einsparungen aber nicht einfach verordnen, sagt Kirchensprecher Dan Peter in Stuttgart.

Die Kirchengemeinden seien eigenständige Körperschaften, die selbstständig wirtschafteten und über ihre Ausgaben entscheiden. Ziel sei es, Umwelt und Klima dauerhaft zu schützen – über die aktuelle Energiekrise hinaus, heißt es bei der Erzdiözese Freiburg.

Sorgen macht den Kirchengemeinden nur die Pandemie: "Wir hoffen, dass die Pandemie uns nicht wieder zwingt, draußen zu feiern, sondern dass wir möglichst durchgängig unsere Kirche nutzen können, geschützt vor Wind, Schnee und Regen", heißt es etwa bei der Stuttgarter Christuskirche. Klar sei jedoch: "Wir lassen uns auch in diesem Jahr nicht entmutigen!"

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • ekiba.de: Aufruf zum Energiesparen
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  • Michael_Stroebel_04
Von Michael Ströbel
DeutschlandEnergiekriseUkraine

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