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Corona-Demo in Stuttgart: Stadt erlaubt nur 5.000 Teilnehmer – 500 Ordner benötigt

500 Ordner benötigt  

Stadt Stuttgart legt Teilnehmerzahl für Corona-Demo fest

16.05.2020, 18:04 Uhr | t-online, dak

Corona-Demo in Stuttgart: Stadt erlaubt nur 5.000 Teilnehmer – 500 Ordner benötigt. Polizeibeamte stehen am Rand der "Querdenken"-Demo auf dem Cannstatter Wasen: Die Stadt hat strenge Regeln für die nächste Demo festgelegt. (Quelle: imago images/7aktuell.de/Marc Gruber/Archivbild)

Polizeibeamte stehen am Rand der "Querdenken"-Demo auf dem Cannstatter Wasen: Die Stadt hat strenge Regeln für die nächste Demo festgelegt. (Quelle: 7aktuell.de/Marc Gruber/Archivbild/imago images)

Seit Wochen demonstrieren Menschen auf dem Cannstatter Wasen gegen die Corona-Verordnungen. Die kommende Demo darf nur unter strengen Sicherheitsmaßnahmen stattfinden.

500.000 Teilnehmer – so viele Personen haben die Veranstalter der "Querdenken"-Demo auf dem Cannstatter Wasen für den kommenden Samstag angemeldet. t-online.de hatte darüber berichtet. Die Stadt Stuttgart hat nun die Obergrenze auf 5.000 Teilnehmer festgelegt und fordert 500 Ordner, die den Mindestabstand kontrollieren. Vergangenes Wochenende waren noch 10.000 Teilnehmer erlaubt.

"Wir haben intensiv abgewogen. Es war eine Abwägung von Infektionsschutz und der Versammlungsfreiheit. Der Versammlungsleiter ist dafür verantwortlich, dass die Auflagen eingehalten werden", wird der Bürgermeister für Sicherheit, Ordnung und Sport, Martin Schairer, in einer Pressemitteilung der Stadt zitiert. Für die 500 Ordner gilt zudem eine Maskenpflicht, "da sie zwangsläufig immer wieder den erforderlichen Mindestabstand unterschreiten".

Im Nahverkehr gilt Maskenpflicht

Auch die Stadt will dazu beitragen, dass der Mindestabstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann. Aus diesem Grund werde zwischen 14 und 19 Uhr die Mercedesstraße gesperrt, damit es zu einer Entzerrung der Menschenmenge kommt.

Wer sich trotzdem nicht an Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hält, muss mit Bußgeldern rechnen. Laut Schairer werden die Ordnungsbehörden besonders auf die Maskenpflicht im Nahverkehr achten. "Wir haben bei der letzten Demonstration festgestellt, dass Teilnehmer ohne vorgeschriebene Maske in Bussen und Bahnen unterwegs waren." Das sei unverantwortlich und werde mit 300 Euro geahndet.

Verwendete Quellen:

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