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Stuttgart: Telefonbetrüger ergaunern mehrere Zehntausend Euro

Mit ausgeklügelter Masche  

Telefonbetrüger ergaunern mehrere Zehntausend Euro

06.11.2020, 15:00 Uhr | dpa

Stuttgart: Telefonbetrüger ergaunern mehrere Zehntausend Euro. Ein Telefonhörer liegt auf einem Tisch (Symbolbild): In Stuttgart haben Betrüger durch Fake-Anrufe viel Geld erbeutet (Quelle: dpa/Rolf Vennenbernd)

Ein Telefonhörer liegt auf einem Tisch (Symbolbild): In Stuttgart haben Betrüger durch Fake-Anrufe viel Geld erbeutet (Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa)

In Stuttgart treiben dreiste Betrüger ihr Unwesen: Mit gleich mehreren Telefonanrufen versuchen sie den Opfern Geld zu entlocken. Damit waren sie bereits erfolgreich.

Mit einer ausgeklügelten Dreifach-Masche haben Telefonbetrüger in Stuttgart mehrere Zehntausend Euro erbeutet. Die Täter hätten sich am Telefon nacheinander als Verwandter, als Polizist und schließlich als Bankangestellter ausgegeben. So hätten sie ihre Opfer dazu gebracht, das Bargeld herauszugeben, teilte die Stuttgarter Polizei am Freitag mit.

Ein 67-Jähriger aus Stuttgart-Mühlhausen bekam demnach zunächst einen Anruf von einem angeblichen Verwandten, der für einen Hauskauf kurzfristig um Bargeld bat. Kurz darauf meldete sich ein vermeintlicher Polizist, der vor Enkeltrick-Betrügern warnte. Den vorherigen Anruf habe er aber geprüft: Der Verwandte, der um Geld gebeten habe, sei kein Betrüger.

Anrufe wohl auch in den kommenden Tagen

Der 67-Jährige hob das Geld daraufhin ab. Vor der Übergabe an einen mutmaßlichen Komplizen klingelte das Telefon zum dritten Mal: Diesmal gab ein falscher Bankangestellter an, die abgehobene Summe sei schon wieder auf das Konto des Mannes zurücküberwiesen worden. Der Mann übergab das Geld anschließend an den Betrüger.

Erst als das Opfer am Nachmittag mit seinem echten Verwandten sprach, flog der Betrug auf. Allein am Donnerstag hätten sich mehr als hundert Menschen gemeldet und von ähnlichen Anrufen berichtet, teilte die Stuttgarter Polizei mit. Man rechne damit, dass die Betrüger auch in den kommenden Tagen weitermachen würden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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