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Baden-Württemberg: Klimaaktivisten fälschen CDU-Wahlplakate vor Landtagswahl

Vor Landtagswahl  

Klimaaktivisten fälschen CDU-Wahlplakate

25.02.2021, 12:06 Uhr | dpa

Baden-Württemberg: Klimaaktivisten fälschen CDU-Wahlplakate vor Landtagswahl. Ein gefälschtes Wahlplakat: Klimaaktivisten haben die Plakate in vielen Städten von BaWü angebracht. (Quelle: dpa/Marijan Murat)

Ein gefälschtes Wahlplakat: Klimaaktivisten haben die Plakate in vielen Städten von BaWü angebracht. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

Am 14. März wird in Baden-Württemberg gewählt. Im Vorfeld sorgt eine Gruppe von Klimaaktivisten für Aufsehen. In verschiedenen Städten haben sie gefälschte CDU-Wahlplakate angebracht.

Klimaaktivisten haben im ganzen Land gefälschte CDU-Wahlplakate aufgehängt. Man habe je mehrere Dutzend Plakate in Stuttgart, Freiburg, Heidelberg, Ulm, Karlsruhe und Konstanz verteilt, um die Klimapolitik der Partei zu kritisieren, teilte am Donnerstag die Organisation Extinction Rebellion mit, die sonst mit Blockadeaktionen bei Klimademos für Aufsehen sorgt.

Die orangenen Plakate sehen auf den ersten Blick aus wie die Original-Wahlplakate der CDU. Allerdings haben die Klimaaktivisten die Sprüche abgeändert. Dort steht etwa "CDU, weil uns die Zukunft der Kinder am Arsch vorbei geht" oder "CDU, weil es auf einem toten Planeten noch Jobs geben muss".

Kritik an Klimapolitik

"Tag für Tag werden unsere Lebensgrundlagen ein Stück mehr zerstört, auch aufgrund der Klimapolitik der CDU, die zwar vorgibt, gegen die Klimakrise vorzugehen, aber komplett gegensätzlich handelt", sagte Pressesprecher Simon Meier. "Daher waren wir so frei und haben die Wahlplakate an die Realität angepasst." Man wisse dabei, dass das nicht legal sei. Die CDU könne sie verklagen, sagte Meier.

Mit ihrer Plakatkampagne hatte die CDU bereits in den vergangenen Wochen viel Spott auf sich gezogen. Zahlreiche User im Internet hatten sich über die Motive lustig gemacht – unter anderem über den Spruch: "CDU wählen, weil wir Verbrecher von heute mit der Ausrüstung von morgen jagen." Daraus machten Twitter-User "Wir Verbrecher von heute" mit der Begründung, Autofahrer würden beim Vorbeifahren oft nur die erste Zeile lesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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