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Stuttgart verschiebt Schulöffnung wegen hoher Inzidenz – unter Grenzwert

Obwohl unter Grenzwert  

Stuttgart verschiebt Schulöffnung wegen hoher Inzidenz

16.04.2021, 17:04 Uhr | dpa

Stuttgart verschiebt Schulöffnung wegen hoher Inzidenz – unter Grenzwert. Ein leeres Klassenzimmer (Symbolbild): Stuttgart hat die Schulöffnungen trotz einem knapp unter dem Grenzwert liegenden Inzidenzwert verschoben. (Quelle: dpa/Holger John)

Ein leeres Klassenzimmer (Symbolbild): Stuttgart hat die Schulöffnungen trotz einem knapp unter dem Grenzwert liegenden Inzidenzwert verschoben. (Quelle: Holger John/dpa)

Die Stuttgarter Schulen werden am Montag nicht öffnen – obwohl die Inzidenz in der Stadt noch knapp unter dem Grenzwert liegt. 

Die Landeshauptstadt Stuttgart hat wegen hoher Corona-Infektionszahlen die für diesen Montag geplante weitgehende Öffnung der Schulen verschoben. "Wir empfehlen, Schulen ab Montag nicht zu öffnen und Kitakinder zu Hause zu betreuen", teilte die Bürgermeisterin für Jugend und Bildung, Isabel Fezer, am Freitag mit.

Zwar liegt die Stadt mit einer Inzidenz von 197,7 noch knapp unter dem Schwellenwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 in einer Woche, ab dem Schulen und Kitas wieder geschlossen werden sollen. Fezer erklärte dazu: "Wir überschreiten aller Voraussicht nach in den kommenden Tagen die Grenze von 200 in der 7-Tage-Inzidenz, was uns zum Handeln zwingen würde."

Vorbild Ulm

Auch die Stadt Ulm hatte bereits eine ähnliche Empfehlung herausgegeben. Die Städte können bisher nur Empfehlungen aussprechen, weil die rechtliche Grundlage für ein Verbot des Präsenzunterrichts ab einer Inzidenz von 200 noch fehlt. Die Landesregierung in Stuttgart will ihre Corona-Verordnung und die Schulbestimmungen aber am Wochenende aktualisieren und dann die vom Bund verlangte Notbremse einarbeiten.

Fezer erklärte dazu: "Deswegen sprechen wir die dringende Empfehlung aus, die Schulen ab Montag geschlossen zu halten. Auch den Eltern von Kitakindern empfehle ich, ihre Kinder schon ab Montag zu Hause zu betreuen." Diese Empfehlung komme im Vorgriff auf die erwartete Verordnung des Landes, mit der die Schließung von Schulen und Kitas verfügt werden wird. Betroffen seien Einrichtungen aller Träger, also gut 230 Schulen und 600 Kindertageseinrichtungen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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