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Stuttgart: Baden-Württemberg hebt ab Montag Priorisierung in den Impfzentren auf

Ab Montag  

Priorisierung in den Impfzentren fällt

02.06.2021, 18:35 Uhr | dpa

Stuttgart: Baden-Württemberg hebt ab Montag Priorisierung in den Impfzentren auf. Ein Mann mit Gehhilfe geht im Kreisimpfzentrum in Ravensburg zu den Impfstraßen (Archivbild): In Baden-Württembergischen Impfzentren gibt es am Montag keine Priorisierung mehr. (Quelle: dpa/Felix Kästle)

Ein Mann mit Gehhilfe geht im Kreisimpfzentrum in Ravensburg zu den Impfstraßen (Archivbild): In Baden-Württembergischen Impfzentren gibt es am Montag keine Priorisierung mehr. (Quelle: Felix Kästle/dpa)

Ab kommender Woche kann sich jeder ab 12 Jahren in Baden-Württemberg um einen Impftermin bemühen. Nach der Aufhebung für die Hausarztpraxen fällt die Impfpriorisierung auch in den Impfzentren.

In den Impfzentren des Landes kann sich ab kommender Woche jeder gegen Corona impfen lassen. Baden-Württemberg hebt die bisherige Impfpriorisierung ab dem 7. Juni auch in den Impfzentren auf, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Mittwoch in Stuttgart bekanntgab.

Das Land folgt damit der Linie des Bundes, der zuvor die vollständige Aufhebung der Impfpriorisierung zum 7. Juni angekündigt hatte. In den Praxen ist dies bereits seit dem 17. Mai der Fall. Zugleich sollen ab kommender Woche auch die Betriebsärzte mit Corona-Impfungen beginnen. In Baden-Württemberg sind nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang 76,8 Prozent aller Menschen über 60 Jahre mindestens einmal geimpft, 38,4 Prozent dieser Gruppe verfügen demnach über den vollen Impfschutz.

Noch immer nur begrenzt Impfstoff zur Verfügung

Da die meisten der älteren Mitbürger nun geimpft seien, könne man die Priorisierung guten Gewissens aufheben, teilte Amtschef Uwe Lahl mit. So soll demnach auch sichergestellt werden, dass das Impftempo aufrecht erhalten werden kann.

Für Menschen mit einer Vorerkrankung oder einer Behinderung gebe es beim Hausarzt weiterhin ein niedrigschwelliges Angebot, hieß es. Es stehe aber nur begrenzt Impfstoff zu Verfügung, deshalb könnten die Praxen weiterhin nur wenige Erstimpfungen anbieten. Das Ende der Priorisierung bedeute nicht, dass jede und jeder direkt einen Termin buchen könne.

Im Laufe des Sommers soll den Angaben zufolge jeder Erwachsene und jeder Jugendliche ab 12 Jahren, der das bzw. dessen Eltern das wollen, ein Impfangebot bekommen. Die Europäische Arzneimittel-Agentur hatte den Impfstoff von Biontech kürzlich auch für Jugendliche ab 12 Jahren zugelassen.

Landesweit hatten zuletzt 42,4 Prozent der Menschen im Südwesten eine Erstimpfung erhalten, 17,9 Prozent sind bislang vollständig geimpft.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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