EM 2016: Die verschiedenen Jubel-Typen

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Tooooooor! Bei dieser EM sind zwar bislang verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige Tore gefallen, der Jubel darĂŒber ist allerdings sehr vielfĂ€ltig. Hier eine Typologie der Tor-Jubler.
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Quelle: Sven Simon/imago-images-bilder

Tooooooor! Bei dieser EM sind zwar bislang verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig wenige Treffer gefallen, der Jubel ĂŒber das Erfolgserlebnis ist allerdings sehr vielfĂ€ltig. Hier eine Typologie der Tor-Jubler.

Der Baby-Jubler. Ein Klassiker. Der TorschĂŒtze steckt sich, wie hier der Franzose Antoine Griezmann, den Finger wie einen Schnuller in den Mund. Alternativ bewegt er seine Arme wie eine Babyschaukel. Die Botschaft ist klar: Ein Gruß an den Nachwuchs oder die fĂŒr alle sichtbare Kunde, dass der TorschĂŒtze bald Vater wird.
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Quelle: /dpa-bilder

Der Baby-Jubler. Ein Klassiker. Der TorschĂŒtze steckt sich, wie hier der Franzose Antoine Griezmann, den Finger wie einen Schnuller in den Mund. Alternativ bewegt er seine Arme wie eine Babyschaukel. Die Botschaft ist klar: Ein Gruß an den Nachwuchs oder die fĂŒr alle sichtbare Kunde, dass der TorschĂŒtze bald Vater wird.

Der Anspringer. In der Regel hat er das Tor nicht mal selbst erzielt, schwingt sich aber auf den Schultern des SchĂŒtzen in die Höhe - wie hier Jerome Boateng mit Shkodran Mustafi.
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Quelle: /dpa-bilder

Der Anspringer. In der Regel hat er das Tor nicht mal selbst erzielt, schwingt sich aber auf den Schultern des SchĂŒtzen in die Höhe - wie hier Jerome Boateng mit Shkodran Mustafi.

"Eine typische Geste der Verbundenheit", sagt Professor Uwe Wilkesmann vom Lehrstuhl fĂŒr Organisationsforschung an der TU Dortmund zum "Anspringer".
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"Eine typische Geste der Verbundenheit", sagt Professor Uwe Wilkesmann vom Lehrstuhl fĂŒr Organisationsforschung an der TU Dortmund zum "Anspringer".

Joe Ledley (Mitte)
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Quelle: /AFP-bilder

Der TĂ€nzer. Meistens sind es die Brasilianer, die beim Torjubel elegant die HĂŒften kreisen lassen. Doch auch dieser Waliser, Joe Ledley (Mitte), hat den Rhythmus im Blut.

Der Wegrenner. Sobald der Ball im Netz zappelt, dreht er ab und lÀuft allen davon. Hier haben die Italiener Schwierigkeiten, ihren erfolgreichen Mannschaftskollegen Eder einzufangen.
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Der Wegrenner. Sobald der Ball im Netz zappelt, dreht er ab und lÀuft allen davon. Hier haben die Italiener Schwierigkeiten, ihren erfolgreichen Mannschaftskollegen Eder einzufangen.

"FĂŒr einen Augenblick wollen sie alleine im Fokus stehen", so die Analyse von Sportpsychologe Professor Darko Jekauc von der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t. Manchmal stecke hinter dem Wegrennen vielleicht auch eine Ansage zum Aufbruch. So könne der SchĂŒtze einer Mannschaft, die hinten liegt und gerade den Anschlusstreffer erzielt hat, sagen wollen: "Jetzt drehen wir das Spiel!"
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Quelle: /dpa-bilder

"FĂŒr einen Augenblick wollen sie alleine im Fokus stehen", so die Analyse von Sportpsychologe Professor Darko Jekauc von der Berliner Humboldt-UniversitĂ€t. Manchmal stecke hinter dem Wegrennen vielleicht auch eine Ansage zum Aufbruch. So könne der SchĂŒtze einer Mannschaft, die hinten liegt und gerade den Anschlusstreffer erzielt hat, sagen wollen: "Jetzt drehen wir das Spiel!"

Der Rutscher. Luka Modric hat es bei seinem Siegtor fĂŒr Kroatien gegen die TĂŒrkei vorgemacht: Mit Anlauf geht es auf die Knie, auf denen dann weiter Richtung Spielfeldrand gerutscht wird.
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Quelle: /dpa-bilder

Der Rutscher. Luka Modric hat es bei seinem Siegtor fĂŒr Kroatien gegen die TĂŒrkei vorgemacht: Mit Anlauf geht es auf die Knie, auf denen dann weiter Richtung Spielfeldrand gerutscht wird.

Das Rutschen zĂ€hlt laut Theaterwissenschaftler AndrĂ© Studt von der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg zu den neueren Varianten des Jubels. "Gerd MĂŒller hĂŒpfte immer. Eine vertikale Bewegung, mit der man sich grĂ¶ĂŸer macht." Rutschen hingegen sei eine horizontale Bewegung. Eine Entwicklung, die der Experte ĂŒbrigens auch beim Tanz sieht.
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Quelle: BPI/imago-images-bilder

Das Rutschen zĂ€hlt laut Theaterwissenschaftler AndrĂ© Studt von der UniversitĂ€t Erlangen-NĂŒrnberg zu den neueren Varianten des Jubels. "Gerd MĂŒller hĂŒpfte immer. Eine vertikale Bewegung, mit der man sich grĂ¶ĂŸer macht." Rutschen hingegen sei eine horizontale Bewegung. Eine Entwicklung, die der Experte ĂŒbrigens auch beim Tanz sieht.

Der Gestenreiche. Erst den Ball im Tor unterbringen und los geht die Show - wie hier bei Marek Hamsik, der mit seinen HÀnden anzeigt, dass er gerne noch lauter bejubelt werden möchte.
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Quelle: Sportimage/imago-images-bilder

Der Gestenreiche. Erst den Ball im Tor unterbringen und los geht die Show - wie hier bei Marek Hamsik, der mit seinen HÀnden anzeigt, dass er gerne noch lauter bejubelt werden möchte.

HĂ€ufig sind solche Gesten auch geheimnisvolle GrĂŒĂŸe, die sich fĂŒr den Zuschauer nicht entschlĂŒsseln lassen und gerne mal an Familie oder Freunde gerichtet sind. Wir wissen nĂ€mlich nicht, was uns Belgiens Axel Witsel hier mitteilen möchte.
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Quelle: Panoramic International/imago-images-bilder

HĂ€ufig sind solche Gesten auch geheimnisvolle GrĂŒĂŸe, die sich fĂŒr den Zuschauer nicht entschlĂŒsseln lassen und gerne mal an Familie oder Freunde gerichtet sind. Wir wissen nĂ€mlich nicht, was uns Belgiens Axel Witsel hier mitteilen möchte.

Das Rudeltier. Drin das Ding und auf zum Gruppenkuscheln, so wie es die Franzosen hier demonstrieren.
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Quelle: /dpa-bilder

Das Rudeltier. Drin das Ding und auf zum Gruppenkuscheln, so wie es die Franzosen hier demonstrieren.

Albaniens erstes EM-Tor wurde ebenfalls im Kollektiv gefeiert. Das Signal, vor allem an den Gegner, lautet bei dieser Art des Jubelns: "Wir halten absolut zusammen und lassen uns nicht auseinander bringen."
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Albaniens erstes EM-Tor wurde ebenfalls im Kollektiv gefeiert. Das Signal, vor allem an den Gegner, lautet bei dieser Art des Jubelns: "Wir halten absolut zusammen und lassen uns nicht auseinander bringen."

Der Fannahe. Ivan Rakitic lÀuft nach seinem Tor gegen Tschechien sofort in die Kurve zu den kroatischen Fans.
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Der Fannahe. Ivan Rakitic lÀuft nach seinem Tor gegen Tschechien sofort in die Kurve zu den kroatischen Fans.

Die Ungarn steigern diese Art des Jubels sogar noch und laufen bis in den Block, um sich von ihren AnhÀngern herzen zu lassen.
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Die Ungarn steigern diese Art des Jubels sogar noch und laufen bis in den Block, um sich von ihren AnhÀngern herzen zu lassen.

Der Trainerliebling. Er lÀsst alle anderen stehen, um sofort Richtung Bank zu seinem Coach zu laufen. So geschehen auch bei Bastian Schweinsteiger: Der zuvor verletzte KapitÀn wollte unbedingt mit Joachim Löw jubeln, als er mit dem 2:0 das Spiel gegen die Ukraine entschieden hatte.
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Quelle: DeFodi/imago-images-bilder

Der Trainerliebling. Er lÀsst alle anderen stehen, um sofort Richtung Bank zu seinem Coach zu laufen. So geschehen auch bei Bastian Schweinsteiger: Der zuvor verletzte KapitÀn wollte unbedingt mit Joachim Löw jubeln, als er mit dem 2:0 das Spiel gegen die Ukraine entschieden hatte.

Olivier Giroud feierte sein Tor fĂŒr Frankreich im Eröffnungsspiel ebenfalls mit seinem Coach Didier Deschamps.
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Olivier Giroud feierte sein Tor fĂŒr Frankreich im Eröffnungsspiel ebenfalls mit seinem Coach Didier Deschamps.

Der GlÀubige. Belgiens Romelu Lukaku streckt nach einem seiner beide Tore gegen Irland die Arme in die Höhe, zeigt und blickt dazu gen Himmel. Die Botschaft dieses Jubels ist eindeutig: Der Dank an den lieben Gott, der seinen Teil zu dem Treffer beigetragen hat.
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Der GlÀubige. Belgiens Romelu Lukaku streckt nach einem seiner beide Tore gegen Irland die Arme in die Höhe, zeigt und blickt dazu gen Himmel. Die Botschaft dieses Jubels ist eindeutig: Der Dank an den lieben Gott, der seinen Teil zu dem Treffer beigetragen hat.

Torjubel
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Der Exhibitionist. Zugegeben, dieses Bild ist nicht bei der EM entstanden - Cristiano Ronaldo, Prototyp des exibitionistischen Jublers, hatte schlicht noch keine Gelegenheit, sich und seinen Körper so zu prÀsentieren.

DafĂŒr zog der Kroate Ivan Perisic ĂŒberschwĂ€nglich sein Trikot aus, als er mit seinem Siegtor gegen Spanien seinem Team dem Gruppensieg beschert hatte. Den UEFA-Regeln entsprechend gab es fĂŒr diese Art des Jubels die gelbe Karte.
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Quelle: /ap-bilder

DafĂŒr zog der Kroate Ivan Perisic ĂŒberschwĂ€nglich sein Trikot aus, als er mit seinem Siegtor gegen Spanien seinem Team dem Gruppensieg beschert hatte. Den UEFA-Regeln entsprechend gab es fĂŒr diese Art des Jubels die gelbe Karte.

Der Akrobat. Miro Klose hat es mit seinem berĂŒhmten Salto vorgemacht, aktuell zieht allerdings kaum einer nach. Bei dieser EM gab es noch keine turnerisch wertvollen Torjubler zu sehen. Ob es an der Angst vor Verletzungen liegt?
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Quelle: /dpa-bilder

Der Akrobat. Miro Klose hat es mit seinem berĂŒhmten Salto vorgemacht, aktuell zieht allerdings kaum einer nach. Bei dieser EM gab es noch keine turnerisch wertvollen Torjubler zu sehen. Ob es an der Angst vor Verletzungen liegt?

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