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Nationalmannschaft verliert: die DFB-Elf in der Einzelkritik


Einzelkritik zum Debakel gegen Japan
Eine Sechs und sechsmal die Fünf – die DFB-Elf zerfällt

Die deutschen Nationalspieler nach der Niederlage gegen Japan: Die Partie wurde aus DFB-Sicht zu einem Reinfall.
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Quelle: IMAGO/Matthias Koch

Gegen Japan zeigte das DFB-Team eine dürftige Leistung. Sie resultierte in einer erneuten Pleite, bei der die Mannschaft stark enttäuschte. Die Einzelkritik.

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Quelle: IMAGO/Matthias Koch

Marc-André ter Stegen: Ein wechselhaftes Spiel für den deutschen Schlussmann. Der "Messi mit Handschuhen", wie er in Barcelona gerne genannt wird, leistete sich mehrere Abspielfehler. Konnte das aber mit starken Paraden ausgleichen. Rettete beim Eins-gegen-Eins gegen Ueda (41.). War auch nach der Pause hellwach gegen den japanischen Mittelstürmer (48.) und war bei weiteren Abschlüssen Japans sicher. Note 3

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Quelle: IMAGO/Michael Taeger

Joshua Kimmich: War auf der neuen alten Position rechts in der Abwehr früh sehr aktiv und aggressiv. Pendelte im Ballbesitz auch immer wieder ins Zentrum. Dadurch fehlte er aber bei schnellen Kontern der Japaner auf der rechten Seite, wodurch es mehrfach gefährlich wurde für die deutsche Mannschaft. Wurde mit zunehmender Spieldauer auch unauffälliger. Note 4

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Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz

Niklas Süle: Der Innenverteidiger vom BVB verteidigte mehrfach halbherzig und schlampig, leistete sich mehrere kleine Fouls. Beim 1:4 Teil einer sich selbst aufgebenden Defensive. Note 5

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Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz

Antonio Rüdiger: Kam beim 0:1 durch Ito im Zentrum zu spät, hatte auf der linken Seite mehrfach Abstimmungsprobleme mit Schlotterbeck. So auch beim Pass des Linksverteidigers, der für Rüdiger zu weit war und zu einer gefährlichen Chance wurde (41.). War mit seiner Leistung sichtlich nicht zufrieden. Note 5

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Quelle: Martin Meissner

Nico Schlotterbeck (bis 64.): Ein völlig gebrauchter Abend für den Dortmunder. Das Experiment mit ihm links hinten ging gegen Japan vollkommen schief. Unterschätzte den langen Ball beim 1:2 und ließ sich im Zweikampf viel zu leicht überspielen. Auch in der Folge mit haarsträubenden Fehlpässen (41.) und fahrlässigen Ballverlusten (48.). Da er erst ein Profispiel als Linksverteidiger auf dem Konto hatte, geht das aber zum großen Teil auf Hansi Flicks Kappe. Note 6

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Quelle: IMAGO/Matthias Koch

Emre Can (bis 64.): Sollte das Zentrum dichthalten und die gegnerischen Konter unterbinden. Das gelang ihm nicht. Dazu offenbarte er kurz nach der Pause gleich mehrfach seine Schwächen im Spiel mit dem Ball. Leistete sich fast einen folgenschweren Fehlpass (49.), kurze Zeit später kam der nächste (50.). Note 5

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Quelle: IMAGO/Gladys Chai von der Laage

İlkay Gündoğan: Der neue Kapitän war lange blass, in der ersten Hälfte ging wenig über ihn, da sich die meisten Aktionen auf rechts abspielten. Im zweiten Durchgang wurde er präsenter und forderte viele Bälle, großen Effekt auf das Spiel hatte er aber nicht. Note 4

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Quelle: IMAGO/Franziska Gora

Serge Gnabry (bis 81.): Wurde auf seiner Seite oft alleingelassen, kreierte aber auch wenig. Nach der Pause hatte er zumindest ein, zwei Aktionen, strahlte aber keine Gefahr aus. Note 5

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Quelle: IMAGO/Herbertz / Nico Herbertz

Florian Wirtz (bis 73.): Einer der wenigen Lichtblicke im deutschen Team, lief immer wieder in die richtigen Räume, sorgte für etwas Vertikalität im Spiel der DFB-Elf und lief den Gegner nach Ballverlusten aggressiv an. Setzte zudem mehrfach Leroy Sané gelungen in Szene. Baute aber im zweiten Durchgang ab. Note 3

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Quelle: IMAGO/UWE KRAFT

Leroy Sané: Neben Wirtz der beste deutsche Feldspieler, bot sich mehrfach an und versuchte zumindest, Torchancen zu kreieren. Erzielte dabei auch den einzigen deutschen Treffer. Note 3

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Quelle: IMAGO/Kirchner/David Inderlied

Kai Havertz: Musste als Füllkrug-Ersatz im Sturmzentrum ran. Das mag bei einem Team wie das Chelsea von Thomas Tuchel, das auf Konter ausgerichtet ist, eine gute Idee sein. Bei einer auf Ballbesitz ausgelegten Mannschaft nicht. War demnach völlig blass im Sturmzentrum und eher auf anderen Positionen zu finden. Note 5

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Quelle: IMAGO/Matthias Koch

Robin Gosens (ab 64.): Wollte sofort neuen Schwung bringen und war sehr aktiv und aggressiv, bekam von den Fans auch Szenenapplaus. Doch sein Einsatz verpuffte schnell, sein Abspielfehler löste zudem das 1:3 aus. Das 1:4 fiel nach einer Flanke über seine Seite. Note 5

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Quelle: IMAGO/Kirchner/David Inderlied

Pascal Groß (ab 64.): Der Debütant war bemüht, konnte aber auch kaum Akzente setzen. Note 4

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Quelle: IMAGO

Thomas Müller (ab 73.): Wurde beim Aufwärmen von den Fans gefeiert, auch bei der Abwechslung wurde es laut in der VW-Arena. Doch das war es auch an Highlights. Hing im Sturmzentrum in der Luft, bekam keine Bälle. Ohne Note

Julian Brandt (ab 73.): Hatte auch keinen Effekt auf das Spiel. Ohne Note
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Quelle: LISI NIESNER

Julian Brandt (ab 73.): Hatte auch keinen Effekt auf das Spiel. Ohne Note

Kevin Schade (ab 81.): Hatte ein gutes Dribbling, sonst unauffällig. Ohne Note
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Quelle: Federico Gambarini

Kevin Schade (ab 81.): Hatte ein gutes Dribbling, sonst unauffällig. Ohne Note


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